TI-Messenger statt WhatsApp: rechtssichere Kommunikation mit Patientinnen und Patienten

Datum/Zeit

28.10.2026
13:00–14:00 Uhr

Referent

Philipp Dempke (CHERRY)

Veranstaltungsort

Online

Dauer

Kosten

kostenfrei

In vielen Einrichtungen läuft der schnelle Austausch mit Patientinnen und Patienten längst über WhatsApp: eine Rückfrage zum Therapieplan, ein Hinweis zum Termin, ein Foto einer Wunde. Praktisch im Alltag, datenschutzrechtlich aber problematisch, denn WhatsApp erfüllt nicht die Anforderungen, die für den Umgang mit Gesundheitsdaten gelten. Viele Praxen wissen das längst, scheuen aber den Wechsel, weil unklar ist, was eine Alternative tatsächlich leisten muss und was sie im Alltag bedeutet.

Mit dem TI-Messenger gibt es einen gematik-zugelassenen Weg, der genau diese Lücke schließen soll. Im Webinar ordnet Philipp Dempke von CHERRY eHealth ein, was den TI-Messenger von WhatsApp und ähnlichen Diensten unterscheidet, welche Voraussetzungen eine Einrichtung dafür braucht und worauf es bei der Einführung ankommt. Ziel ist ein Überblick, der Ihnen hilft einzuschätzen, ob und wie das Thema für Ihre Einrichtung relevant ist, nicht eine Produktvorführung.

Inhalte im Überblick:

  • Warum WhatsApp für die Kommunikation mit Patientinnen und Patienten datenschutzrechtlich nicht geeignet ist
  • Wie der TI-Messenger als TI-konformer Kommunikationsweg funktioniert, einschließlich Anmeldung der Patienten über die ePA-App
  • Welche Möglichkeiten 1:1- und Gruppenchats, verschlüsselter Dokumentenaustausch und das bundesweite Adressbuch für die einrichtungsübergreifende Abstimmung bieten
  • Fragerunde für individuelle Rückfragen zur eigenen Einrichtung

Für wen geeignet:

  • Ärztinnen und Ärzte
  • Praxismanagement
  • MVZs und
  • Pflegeeinrichtungen,

die eine datenschutzkonforme Alternative zu WhatsApp für die Patientenkommunikation kennenlernen möchten.

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