Praxis-IT & Telematik im Gesundheitswesen | LCE Medical IT

Autor: Diana Walther

  • TI-Anbindung für Hebammen

    TI-Anbindung für Hebammen

    Alles, was Sie jetzt wissen müssen

    Zwischen Hausbesuchen, Rufbereitschaft und Dokumentation bleibt wenig Luft für Extra-Bürokratie.

    Das hören wir oft von Hebammen. Genau hier setzt die Telematikinfrastruktur (TI) an: Sie schafft sichere, digitale Wege, die Abläufe verschlanken und die Zusammenarbeit mit Ärzt:innen, Kliniken und Krankenkassen vereinfachen.

    In diesem Beitrag beantworten wir die wichtigsten Fragen zur TI-Einführung für Hebammen: verständlich, alltagsnah und praxisorientiert.

    Inhalt

    Was ist die TI überhaupt?

    Die Telematikinfrastruktur ist das sichere digitale Netzwerk des deutschen Gesundheitswesens. Über definierte Anwendungen (z. B. KIM – Kommunikation im Medizinwesen, ePA – elektronische Patientenakte, perspektivisch TI-Messenger) tauschen Leistungserbringer medizinische Informationen verschlüsselt und rechtskonform aus.

    Das Ziel: schneller, weniger Papier, weniger Medienbrüche.

    Warum betrifft die TI auch Hebammen?

    Hebammen sind zentral in der Versorgung rund um Schwangerschaft, Geburt und Wochenbett. Mit der TI können Sie Befunde sicher erhalten, Anfragen digital klären und Abrechnungen effizienter einreichen ohne Fax und Postwege. Für Hebammen sind u. a. KIM (sicherer E-Mail-Dienst innerhalb der TI) und Leserechte in der ePA mit Einwilligung der Mutter besonders relevant.

    Ab wann ist die Anbindung verpflichtend?

    Nach geltender Rechtslage sieht § 360 Abs. 8 SGB V den verpflichtenden Anschluss der Heilmittelerbringer (dazu zählen u. a. Physio-, Ergo-, Logo-Praxen – häufig in den gleichen Zeitplänen genannt wie Hebammen) zum 01.01.2026 vor.

    Brancheninformationen und Verbandsmeldungen bestätigen diese Zielmarke: zugleich wird politisch über eine spätere Frist diskutiert (zuletzt stand eine Verschiebung auf den 01.10.2027 im Raum).

    Unsere Empfehlung: vorbereiten, als gelte 2026, damit Sie nicht unter Zeitdruck geraten.

    Was bringt die TI im Hebammen-Alltag?

    Auch wenn „TI“ technisch klingt, spürbar ist sie im Ablauf. Typische Vorteile:
    • Weniger Papier & Wege: Dokumente digital senden/empfangen statt faxen oder per Post.
    • Sichere Kommunikation: KIM stellt einen geschützten Kanal zwischen berechtigten Partnern bereit.
    • Besser vernetzt: Schnellere Rückfragen mit Ärzt:innen/Kliniken, perspektivisch auch per TI-Messenger (TIM).
    • ePA nutzen: Mit Einwilligung der Mutter Befunde/Pläne einsehen – ohne endloses Zettel-Scannen.

    Diese Routineaufgaben werden mit TI leichter

    So verändert die TI konkrete To-dos:

    • Arztbrief sicher anfordern/übermitteln (z. B. Rücksprache mit Gynäkologie/Pädiatrie) ⇨ KIM statt Fax/Brief
    • Rückfragen „zwischendurch“ klären (Medikationshinweise, Terminabstimmungen mit Klinik) perspektivisch TI-Messenger statt Telefon-Pingpong.
    • Abrechnungsunterlagen digital einreichen schneller, nachvollziehbar, ohne Papierstapel
    • Befunde/Impfstatus/Pläne einsehen (mit Einwilligung): ePA-Leserechte unterstützen Beratung & Verlaufskontrolle
    • Geburts- & Wochenbett-Dokumentation strukturiert ablegen weniger Medienbrüche zwischen Praxissoftware, Klinik und Ärzteschaft (KIM/ePA)
    • Termin- und Kursorganisation ⇨ digitale Wege reduzieren Rückfragen (in Kombination mit Ihrer Praxissoftware)
    • Hausbesuch unterwegs mobile Nutzung der TI-Dienste (TIM perspektivisch auf Smartphone/Tablet)

    Welche Voraussetzungen brauche ich als Hebamme?

    Für den Anschluss benötigen Sie je nach Setting (freiberuflich, Praxis, Geburtshaus):

    • eHBA (elektronischer Heilberufsausweis) zur sicheren Identifikation und qualifizierten Signatur
    • SMC-B (Institutionskarte) – für Praxen/Geburtshäuser
    • TI-Zugang (heute meist via Konnektor/VPN; bei TI 2.0 zunehmend als gemanagter/Cloud-Zugang)
    • Kartenlesegerät und TI-fähige Hebammensoftware
    • KIM-Dienst (empfohlen)

    Die gematik stellt dazu eine Checkliste speziell für Hebammen bereit; eHBA/SMC-B erhalten Sie zentral über das eGBR.

    Was kostet die Anbindung?

    Kosten hängen von Anbieter, Ausstattung und Servicegrad ab (z. B. Karten, KIM, Zugangsdienst, Einrichtung, ggf. Managed-TI).

    Ein Teil wird über Refinanzierungen/Förderpauschalen getragen; Details variieren und können sich ändern.

    Planen Sie einen moderaten Eigenanteil, insbesondere, wenn Sie Managed-/Cloud-Lösungen und Schulungen wünschen. (Wir besprechen das transparent im Erstgespräch und berücksichtigen aktuelle Pauschalen.)

    Wie läuft die Anbindung ab?

    In der Regel so:

    1. Beratung & Bedarfserhebung – individuell für Ihr Setting angepasst
    2. Bestellung der Komponenten (z. B. eHBA, Kartenterminal, VPN-Zugang)
    3. Installation & Einrichtung vor Ort oder remote
    4. Schulung im Umgang mit den neuen Abläufen
    5. Test & Freischaltung der TI-Funktionen

    Wir empfehlen, den Prozess nicht zu unterschätzen – insbesondere der eHBA kann mehrere Wochen Bearbeitungszeit benötigen.

    Welche Stolperfallen gibt es bei der TI-Anbindung?

    • Zu spät anfangen: Karten, Verträge und Schulungen brauchen Vorlauf: gerade vor Stichtagen wird es eng.
    • Technik ohne Blick nach vorn: Achten Sie auf Krypto-Umstellung & TI-Roadmap (TIM/ePA), um doppelte Investitionen zu vermeiden.
    • Nur Technik, keine Menschen: Planen Sie klare Zuständigkeiten, kleine Leitfäden und Kurzschulungen.
    • Alles allein stemmen: Nutzen Sie erfahrene Partner, die TI im Alltag mit Ihnen denken (Mobilität, Wochenbett, Kursbetrieb).

    Fazit: Digital, sicher und mehr Zeit für die Familien

    Die TI ist kein zusätzlicher Papierberg, sondern ein Werkzeug, das Hebammen spürbar entlasten kann, vorausgesetzt, Sie richten es passgenau auf Ihren Alltag aus. Wer jetzt strukturiert vorbereitet, startet ruhig in die neue Phase der Versorgung.

    Weiterführende Infos & Unterstützung

    Sie möchten tiefer einsteigen? In unseren kostenfreien Online-Terminen erklären wir die TI-Anbindung speziell für Heilmittelerbringer – mit Fokus auf Hebammen und Zeit für Ihre Fragen.

    Schauen Sie in unseren Veranstaltungskalender und wählen Sie Ihren Wunschtermin.

    Oder Sie möchten direkt sprechen? Kontaktieren Sie uns. Wir schauen auf Ihr Setting (freiberuflich, Praxis, Geburtshaus) und priorisieren gemeinsam die nächsten Schritte.

  • Elektronische Ersatzbescheinigung & Online Check‐in – was Ihre Praxis wissen muss

    Elektronische Ersatzbescheinigung & Online Check‐in – was Ihre Praxis wissen muss

    In der Digitalisierung des Gesundheitswesens gibt es zwei relativ neue Verfahren, die Kosten- und Verwaltungsprozesse in der Praxis vereinfachen sollen – und gleichzeitig den Service für Patient:innen erhöhen: die elektronische Ersatzbescheinigung (eEB) für gesetzlich Versicherte und der Online Check-in für privat Versicherte. In diesem Beitrag erfahren Sie, was diese Neuerungen bedeuten, worauf Sie als Praxis achten müssen – und wie Sie sie praktisch umsetzen können.

    Für wen?
    Zweck
    Elektronische Ersatzbescheinigung (eEB)
    Gesetzlich Versicherte (GKV), wenn die Gesundheitskarte nicht vorgezeigt werden kann oder nicht lesbar ist.
    Ersatznachweis der Versicherungsdaten (z. B. Krankenversichertennummer, Versicherungsstatus) auf elektronischem Weg über KIM in die Praxis.
    Online Check-in (OCI)
    Privat Versicherte (PKV), da diese keine eGK besitzen.
    Einmalige Übermittlung der Krankenversicherten-Nummer und weiterer Basisdaten an die Praxis – nötig z. B. für E-Rezepte und zur Befüllung der elektronischen Patientenakte.

    Warum wurden diese Verfahren eingeführt?

    Wie funktioniert das praktisch?

    1. Teilnahme an KIM

    Die Praxis muss über einen KIM-Postfachanschluss verfügen und in der Lage sein, KIM-Nachrichten zu empfangen.

    2. Praxissoftware / PVS-Kompatibilität

    Die Praxisverwaltungssoftware muss die Funktion haben, die über KIM eingehenden Daten aus eEB oder Online Check-in einzulesen und zu verarbeiten. Falls das nicht der Fall ist, müssen Sie mit Ihrem Softwareanbieter klären, wann diese Funktion bereitsteht.

    3. QR-Code für Praxis / Einrichtung

    Die Praxis generiert eine individuelle QR-Code auf Basis der eigenen KIM-Adresse. Diesen QR-Code stellt man sichtbar in der Praxis (z. B. am Tresen) oder online auf der Praxis‐Website zur Verfügung. Patient:innen scannen ihn mit der App ihrer Krankenkasse bzw. PKV. 

    >>> QR-Code oder PDF erzeugen <<<

    4. Kommunikation & Information

    Informieren Sie Ihre Patient:innen darüber, dass diese Verfahren existieren, wie sie funktionieren und wann sie eingesetzt werden können. Auch das Personal in der Praxis sollte wissen, wie damit umgegangen wird (z.B. was zu tun ist, wenn ein QR-Code gescannt wurde und eine KIM-Nachricht eingegangen ist).

    Ablauf für Patienten

    1

    Patient öffnet die App ihrer GKV oder PKV, sofern das Verfahren unterstützt wird.

    2

    Die Person scannt vor Ort (oder ggf. im Voraus) den QR-Code der Praxis.

    3

    Zustimmung zur Datenübermittlung: Name, Geburtsdatum, Krankenversichertennummer etc. werden der Praxis über eine KIM-Nachricht übermittelt.

    4

    Praxis erhält die Nachricht, prüft sie kurz und übernimmt die Daten ins System.

    Wichtige Hinweise & Grenzen

    Wichtige Hinweise & Grenzen

    Die elektronische Ersatzbescheinigung und der Online Check-in sind sinnvolle digitale Ergänzungen, die Versicherten und Praxen viele Vorteile bringen – wenn Praxis und Technik gut vorbereitet sind. Für gesetzlich Versicherte bedeutet eEB Sicherheit, wenn die Gesundheitskarte nicht greift; für Privatversicherte bringt der Online Check-in Zugang zu digitalen Anwendungen, die ohne KVNR nicht möglich sind.

    Wenn Sie als Praxisbetreiber:in oder Leitung eines MVZ oder Einrichtung Unterstützung brauchen (technische Anbindung, Kommunikation mit Software-Hersteller, Patienteninformation), helfen wir Ihnen gern weiter.

  • TI-Anbindung für Physiotherapeuten

    TI-Anbindung für Physiotherapeuten

    Alles, was Sie jetzt wissen müssen

    Ab 2026 werden auch Physiotherapiepraxen schrittweise an die Telematikinfrastruktur (TI) angebunden. Was bedeutet das konkret? Welche Fristen gelten? Und was kommt auf Sie als Praxisinhaberin oder Therapeutin zu?

    In diesem Beitrag beantworten wir die wichtigsten Fragen zur TI-Einführung für Heilmittelerbringer – klar, verständlich und praxisnah.

    Inhalt

    Was ist die TI überhaupt?

    Die Telematikinfrastruktur (TI) ist ein sicheres digitales Netzwerk, das die Akteure im Gesundheitswesen miteinander verbindet. Ziel ist es, Informationen schneller, effizienter und datenschutzkonform auszutauschen – z. B. zwischen Praxen, Krankenkassen, Apotheken und Krankenhäusern.

    Warum müssen nun auch Physiotherapeuten an die TI?

    Der Gesetzgeber schreibt die TI-Anbindung schrittweise für alle Leistungserbringer im Gesundheitswesen vor. Ziel ist ein einheitlich vernetztes Gesundheitssystem – unabhängig davon, ob Sie in einer Arztpraxis, einem Pflegeheim oder einer Physiotherapieeinrichtung arbeiten.

    Ab wann ist die Anbindung verpflichtend?

    Laut aktueller Gesetzgebung gilt:

    • Ab 01.01.2026: Praxen der Physiotherapie, Ergotherapie, Logopädie und weitere Heilmittelerbringer müssen an die TI angebunden sein.
    • Wer die Fristen nicht einhält, muss mit Honorarkürzungen oder anderen Sanktionen rechnen.

    Diese Frist kann sich noch verschieben – wir empfehlen aber, sich rechtzeitig vorzubereiten.

    Was bringt die TI im Praxisalltag?

    Auch wenn die TI zunächst nach Mehraufwand klingt, ergeben sich mittelfristig zahlreiche Vorteile:

    • Weniger Papierkram durch digitale Prozesse.
    • Schnellere Kommunikation mit Ärzt*innen, Krankenkassen oder anderen Einrichtungen (z. B. per KIM – Kommunikation im Medizinwesen).
    • Einheitliche Standards beim Umgang mit Patientendaten.
    • Zukunftssicherheit, wenn weitere digitale Anwendungen verpflichtend werden (z. B. eRezept, eAkte).

    Welche Voraussetzungen braucht meine Praxis?

    Für die Anbindung benötigen Sie:

    • Einen TI-Konnektor (entfällt perspektivisch bei Nutzung der TI 2.0).
    • Einen eHBA (elektronischer Heilberufsausweis), um sich sicher zu authentifizieren und Dokumente digital zu signieren.
    • Einen VPN-Zugangsdienst zur sicheren Verbindung mit der TI.
    • Eine Praxissoftware, die TI-fähig ist.
    • Optional: KIM-Dienst, Kartenterminal, ggf. weitere Module je nach Anwendung.

    Unser Tipp: Lassen Sie sich frühzeitig beraten, welche Kombination aus Hardware, Software und Dienstleistungen für Ihre Praxis sinnvoll ist – insbesondere im Hinblick auf kommende Anforderungen wie eRechnung oder Archivierung.

    Was kostet die Anbindung?

    Die Kosten variieren je nach Anbieter und technischer Ausstattung. Der Gesetzgeber hat für viele Komponenten eine Refinanzierung über die GKV vorgesehen – z. B. für den Konnektor, den VPN-Dienst oder den eHBA. Wichtig: Einige dieser Pauschalen sind befristet oder gedeckelt.

    Planen Sie dennoch mit einem gewissen Eigenanteil – insbesondere, wenn Sie weiterführende Services oder moderne Cloud-Lösungen nutzen möchten.

    Wie läuft die Anbindung ab?

    In der Regel so:

    1. Beratung & Bedarfserhebung – individuell für Ihre Praxisgröße und -struktur
    2. Bestellung der Komponenten (z. B. eHBA, Kartenterminal, VPN-Zugang)
    3. Installation & Einrichtung vor Ort oder remote
    4. Schulung des Teams im Umgang mit den neuen Abläufen
    5. Test & Freischaltung der TI-Funktionen

    Wir empfehlen, den Prozess nicht zu unterschätzen – insbesondere der eHBA kann mehrere Wochen Bearbeitungszeit benötigen.

    Welche Stolperfallen gibt es bei der TI-Anbindung?

    • Zu spät starten: Die Fristen wirken noch weit entfernt – aber viele Prozesse (z. B. HBA-Beantragung, Fördermittel) brauchen Zeit.
    • Ungeeignete Technik: Manche Billiglösungen sind kurzfristig günstig, langfristig aber unflexibel.
    • Keine Schulung: Eine gute TI-Einführung umfasst auch die Menschen – nicht nur die Technik.
    • Allein versuchen: Es gibt erfahrene Partner, die sich um Technik, Fördermittel und Umsetzung kümmern – nutzen Sie das.

    Fazit: Früh planen, gut begleiten lassen

    Die TI kommt – und sie betrifft auch Ihre Physiotherapiepraxis. Je früher Sie sich damit beschäftigen, desto entspannter wird die Umstellung.

    Der wichtigste Schritt? Sich informieren.

    Weiterführende Infos & Unterstützung

    Sie möchten tiefer einsteigen? In unseren kostenfreien Info-Veranstaltungen zur TI-Anbindung erklären wir alles noch einmal im Detail – mit Raum für Ihre Fragen.

    Oder Sie möchten direkt sprechen? Dann nutzen Sie unser Kontaktformular und vereinbaren Sie ein unverbindliches Erstgespräch.

  • CGM TURBOMED Tipps & Tricks

    CGM TURBOMED Tipps & Tricks

    Mehr rausholen aus CGM TURBOMED

    In unserem Bereich „TURBOMED Tipps & Tricks“ zeigen wir Ihnen praktische Funktionen, clevere Abkürzungen und wenig bekannte Einstellungen, mit denen Sie Ihren Praxisalltag noch effizienter gestalten. Kurz, verständlich und direkt aus der Praxis.

    Automatische Anlage eines KV-Falls bei HZV Behandlungsfällen

    So geht’s:

    1. Navigieren Sie zu Hauptmenü.
    2. Wählen Sie Sonstiges.
    3. Gehen Sie zu Grundeinstellungen.
    4. Klicken Sie auf Automationen.
    5. Stellen Sie Neuaufnahme KV-Fall nach HzV_Fall anlegen auf JA.

    Cave-Einträge im Startmenü suchen!

    So geht’s:

    1. Im Startmenü den Menüpunkt Suchen/ Cave-Einträge auswählen.
    2. Im Feld Suche nach Cave-Einträgen mit folgendem Inhalt den gewünschten Text eines Cave-Eintrags eingeben.
    3. Suche starten (F5).

    Ergebnis: Alle Patienten mit einem Cave-Eintrag, der den gesuchten Text enthält, werden angezeigt.

    Zeitbereich im Terminkalender blocken!

    So geht’s:

    1. Markieren Sie im Terminkalender den gewünschten Bereich mit Umschalt + linker Maustaste.
    2. Das Terminvergabefenster öffnet sich automatisch..
    3. Über Freien Termin können Sie angeben, warum dieser Zeitbereich geblockt wurde..

    Hinweis: Das Blocken eines Zeitbereichs über die Tagesgrenze hinaus ist nicht möglich. Möchten Sie dennoch zwei Tage blocken, führen Sie die Sperrung bitte für jeden Tag einzeln durch.

    Dauerdiagnosen Kategorisierung

    Um sicherzustellen, dass die Dauerdiagnosen immer korrekt kategorisiert werden und nicht extra die F11/Diagnosenübersicht aufgerufen werden muss, gibt es eine einfache Grundeinstellung.

    So geht’s:

    1. Navigieren Sie zu: Hauptmenü > Sonstiges > Grundeinstellungen > Diagnosen > Kodierrichtlinien
    2. Setzen Sie die Option Kategorisierung der Dauerdiagnosen nach Behandlungsfallanlage auf Ja.

    Mit dieser Einstellung werden die Dauerdiagnosen direkt nach der BHF Aufnahme angezeigt. So sparen Sie Zeit und behalten den Überblick!

    So stellen Sie Daten in die ePA ein

    Auf dem CGM-YouTube Kanal haben finden Sie eine umfassende Sammlung von Schritt-für-Schritt-Videos rund um die ePA für alle zusammengestellt, die speziell für CGM TURBOMED entwickelt wurden.

    Video ansehen

    Hinweis: Die Pauschale für die Erstbefüllung / weiteren Befüllung einer ePA kann weiterhin abgerechnet werden.

    • Leistungsziffer für die Erstbefüllung 01648 (89 Punkte / 11,03 Euro)
    • Sind schon Dokumente in der ePA vorhanden: 01647 (15 Punkte / 1,86 Euro)
    • Befüllung ohne persönl. Arzt-Patienten-Kontakt, z. B. bei Rezeptausstellung · 4× im Arztfall: 01431 (3 Punkte / 0,37 Euro)

    Laborbefunde als PDF direkt in der Karteikarte speichern

    Wenn Sie Ihre Laborbefunde direkt als PDF in der Karteikarte ablegen möchten, geht das ganz einfach!

    So gehts:

    1. Öffnen Sie das Hauptmenü.
    2. Gehen Sie zu Sonstiges > Grundeinstellungen > Laborimport.
    3. Wählen Sie den Menüpunkt: PDF/A für ePA Upload bei LDT Import automatisiert erstellen

    Einfach auswählen und schon wird der Laborbefund beim Import automatisch als PDF/A abgespeichert.

    Server-Uhrzeit für ePA richtig einstellen

    Damit die elektronische Patientenakte (ePA) einwandfrei funktioniert, muss die Uhrzeit Ihres Praxisservers exakt mit der offiziellen, geeichten Zeit (z. B. der Atomzeit) übereinstimmen.

    Wichtige Hinweise:

    1. Liegt die Uhrzeit auf dem Server auch nur eine Sekunde in der Zukunft, funktioniert die ePA gar nicht.
    2. Ist die Uhrzeit in der Vergangenheit, kann die ePA unter Umständen nur eingeschränkt genutzt werden.

    Die ePA ist bei Abweichungen leider sehr empfindlich. Prüfen Sie daher regelmäßig, ob die Server-Uhrzeit korrekt eingestellt ist. Nutzen Sie am besten eine automatische Zeitsynchronisation über einen NTP-Server (Network Time Protocol), um Abweichungen zu vermeiden.

    Bei Fragen stehen wir Ihnen gern zur Verfügung.

    ePA Widerspruch für einzelne Dokumente setzen

    Wenn ein Patient dem Hochladen bestimmter Dokumente in die elektronische Patientenakte nicht zustimmen möchte, lässt sich der Widerspruch direkt im Patientendesktop hinterlegen.

    So gehts:

    1. Öffnen Sie im Patientendesktop die Dokumentenliste.
    2. Wählen Sie das Dokument aus, für das der Patient den Upload nicht wünscht.
    3. Klicken Sie auf „Widerspruch setzen“, um das Dokument vom späteren Hochladen auszuschließen.
    4. Um den Widerspruch wieder zu entfernen, klicken Sie auf das Löschsymbol am rechten Rand.
    5. Schließen Sie die Ansicht über „Schließen“, um zum Patientendesktop zurückzukehren.

    ▶ Video anschauen

    Elektronische Medikationsliste (EML) aufrufen

    Mit der elektronischen Medikationsliste (EML) behalten Sie alle aktuellen Verordnungen des Patienten schnell und übersichtlich im Blick.

    So gehts:

    1. Im Patientendesktop das EML-Symbol in der oberen Menüleiste wählen.
    2. Zum Reiter „Medikationsliste“ wechseln.
    3. Mit „Anfordern“ die aktuelle EML laden.
    4. Über „EML öffnen“ die gespeicherte Liste anzeigen.
    5. E-Rezepte und Angaben wie Verordnungsdatum, Dispensierdatum, Präparat, Dosierung und Verordner einsehen.
    6. Bei Bedarf Details zur Medikation öffnen.
    7. Mit X schließen und über „Schließen“ zurück zum Patientendesktop.

    ▶ Video anschauen

    Format des eRezept­ausdruck richtig einstellen

    Wenn der Ausdruck Ihres eRezepts nicht korrekt von der Größe her ist, prüfen Sie bitte die Einstellungen im eMusterCenter.

    So gehts:

    1. Gehen Sie im Menü zu *eMusterCenter > eRezept*
    2. Dort finden Sie die *Optionen*
    3. Wählen Sie das gewünschte Format aus (*A5 oder A4*)
    4. Speichern Sie die Einstellung – und schon sollte Ihr eRezept im richtigen Format gedruckt werden!

    eArztbriefe automatisch importieren

    Ab Version 26.1.2 können eArztbriefe in CGM TURBOMED automatisch importiert werden: auf Wunsch auch gleich mit Anhängen.

    So gehts:

    1. Nachrichtenverwaltungscenter über „Kommunikation“ öffnen.
    2. Einstellungen mit STRG + E aufrufen.
    3. Dort können Sie:
      • den automatischen Import von eArztbriefen beim Eingang aktivieren
      • die automatische Übernahme von Anhängen auswählen

    Wichtig, damit der Auto-Import funktioniert:

    • Die entsprechenden Optionen sind aktiviert
    • Die Patientendaten im eArztbrief stimmen mit CGM TURBOMED überein
    • Es gibt genau einen aktiven Behandlungsfall zum Patienten
    • In Praxen mit mehreren Ärzten: Der eArztbrief wurde an eine KIM-Arztadresse gesendet

    Patienten mit aktuellem Behandlungsfall schneller finden

    Damit Sie bei der Patientensuche sofort sehen, welche Patienten einen aktuellen abrechnungsrelevanten Behandlungsfall haben, können Sie eine farbliche Hervorhebung aktivieren.

    So gehts:

    1. Hauptmenü öffnen
    2. Sonstiges wählen
    3. Grundeinstellungen öffnen
    4. Anzeige → Bereich Patienten
    5. Option Farbige Hervorhebung aktuell abrechnungsrelevanter Patienten aktivieren

    Ihr Vorteil:
    In der Patientensuche werden Patienten mit aktuellem Behandlungsfall in der Patientenliste farblich hervorgehoben. So erkennen Sie diese auf einen Blick und können schneller und gezielter auswählen.

    E-Rezept schneller erstellen > Vorschaufenster deaktivieren

    Um die Erstellung und Aktivierung eines E-Rezeptes zu beschleunigen, können Sie das Vorschaufenster im eMuster-Center deaktivieren.

    So gehts:

    1. eMuster-Center öffnen
    2. Reiter [E-Rezept] auswählen
    3. Über das Optionen-Symbol die Verwendung des Vorschaufensters deaktivieren

    Was ändert sich?

    • Der Signaturvorgang startet direkt.
    • Status oder Fehler werden per Hinweismeldung angezeigt.
    • Im Fehlerfall können Sie das E-Rezept über die Meldung direkt erneut bearbeiten und signieren.

    Wichtig
    Wenn Sie mehrere Rezepte zum Signieren und Versenden auswählen, wird das Vorschaufenster weiterhin angezeigt.

    Elektronische Ersatzbescheinigung selbst anfordern

    Die elektronische Ersatzbescheinigung lässt sich direkt aus TURBOMED heraus anfordern.

    So gehts:

    1. Öffnen Sie den betroffenen Patienten
    2. Wechseln Sie in den Bereich „Behandlungsfall“
    3. Klicken Sie auf „Elektronische Ersatzbescheinigung anfordern“

    Anschließend wird die Anfrage an die Krankenkasse übermittelt und die Ersatzbescheinigung im eMuster-Center bereitgestellt. Dort finden Sie die angeforderte Bescheinigung und können sie wie gewohnt importieren.

    Wichtig: Die elektronische Ersatzbescheinigung dient ausschließlich der digitalen Weiterverarbeitung in CGM TURBOMED und kann nicht gedruckt werden.

  • CGM one TelefonAssistent: neue Funktionen für mehr Transparenz, Kontrolle und Service

    CGM one TelefonAssistent: neue Funktionen für mehr Transparenz, Kontrolle und Service

    Mit dem CGM one TelefonAssistent steht Praxen ein KI-gestütztes Tool zur Verfügung, das die telefonische Erreichbarkeit automatisiert und Patientenanfragen strukturiert entgegennimmt. Die neueste Version bringt nun gleich mehrere praxisnahe Verbesserungen mit sich: von der selbstständigen Verwaltung von Öffnungszeiten bis zur verbesserten Erkennung von Fristen.

    Öffnungszeiten und Abwesenheiten jetzt selbst verwalten

    Bisher mussten Änderungen bei Praxiszeiten oder Urlaub über den CGM one Support erfolgen – das ist jetzt Vergangenheit. Ab sofort können Sie Öffnungszeiten, Urlaube und kurzfristige Schließzeiten direkt im System hinterlegen, schnell, flexibel und ohne Rücksprache mit dem Support.

    Der Vorteil: Der TelefonAssistent kennt immer den aktuellen Stand und informiert Patientinnen und Patienten automatisch, z. B. wenn die Praxis geschlossen ist oder sich die Bearbeitung einer Anfrage verzögert.

    Mehr Kontext: Zeiträume, Fristen und Kalender besser erkannt

    Der TelefonAssistent versteht nun deutlich besser, wann Anfragen realistisch bearbeitet werden können und kommuniziert das nachvollziehbar an Ihre Patienten.

    Die KI erkennt:

    • In welchem Quartal ein Anruf stattfindet (z. B. für Überweisungen oder Kontrolltermine)
    • Ob Ihre Praxis aktuell geöffnet oder geschlossen ist – auch bei kurzfristiger Abwesenheit
    • Welche Fristen gelten, z. B. für Wiederholungsrezepte, AU oder Überweisungen

    Das sorgt für realistische Erwartungen, weniger Rückfragen und bessere Planbarkeit im Team.

    Mehr Transparenz bei der Gesprächsaufzeichnung

    Ein weiterer wichtiger Punkt: Patientinnen und Patienten, die der Gesprächsaufzeichnung nicht zustimmen, erhalten ab sofort eine klare Rückmeldung, dass ihre Anfrage nicht weiterbearbeitet werden kann.

    Das schafft Transparenz, verhindert Missverständnisse und stärkt das Vertrauen in den Einsatz digitaler Assistenten im Praxisalltag.

    Fazit: Mehr Eigenständigkeit für Praxisteams – und bessere Kommunikation mit Patienten

    Die neuen Funktionen machen den CGM one TelefonAssistent noch leistungsfähiger und praxistauglicher. Gerade die Möglichkeit, Öffnungszeiten selbst zu pflegen und Patienten aktiv über Bearbeitungsfristen zu informieren, reduziert Rückfragen und stärkt die digitale Patientenkommunikation.

    Noch nicht im Einsatz? Wir beraten Sie gern, wie der TelefonAssistent Ihre telefonischen Prozesse effizient und patientenfreundlich ergänzt. Vereinbaren Sie gern einen unverbindlichen Beratungstermin oder nehmen Sie an einer unserer kostenfreien Info-Veranstaltungen teil.

  • Service­­­techniker / IT-Administrator (m/w/d)

    Service­­­techniker / IT-Administrator (m/w/d)

    Schwerpunkt TI, Praxisgeräte & CGM-Lösungen

    Wir, die LCE Medical IT GmbH, sind seit vielen Jahren Partner im Gesundheitswesen und sorgen dafür, dass Arztpraxen, MVZs und Therapieeinrichtungen reibungslos mit moderner Technik arbeiten können. Von der Anbindung an die Telematikinfrastruktur bis hin zur Betreuung von Praxissoftware und Hardware – wir bringen IT und Medizin zusammen.

    Ob in Vollzeit (36 Stunden) oder Teilzeit – bei uns können Sie Ihre Technikbegeisterung einbringen und im direkten Kontakt mit unseren Kunden einen echten Unterschied machen.

    Ihr Aufgabenbereich

    • Telematikinfrastruktur & Praxisgeräte: Sie installieren, warten und betreuen Konnektoren, Kartenterminals und weitere CGM-Komponenten.
    • Praxis-IT & Software: Sie unterstützen bei Einrichtung und Support von CGM TURBOMED, CGM one und weiteren Lösungen.
    • Außendienst & Kundenservice: Sie sind regelmäßig direkt vor Ort bei regionalen Arztpraxen und Gesundheitseinrichtungen im Einsatz (tageweise), ein Fahrzeug kann gestellt werden.
    • Schulungen & Einweisungen: Sie erklären den Anwendern die Geräte und Software verständlich und praxisnah.
    • Technischer Support: Sie lösen Störungen – telefonisch, per Fernwartung oder direkt vor Ort – und stellen einen reibungslosen Praxisbetrieb sicher.

    Ihr Profil

    • Technisches Grundverständnis: Ausbildung oder Erfahrung im Bereich IT, Elektronik oder vergleichbare technische Berufe.
    • Erste Erfahrungen: Kenntnisse in Netzwerken, Windows Clients und Microsoft 365 sind von Vorteil.
    • Lernbereitschaft: Auch Quereinsteiger aus technischen Berufen (z. B. Elektroniker, Kommunikationstechnik, IT-nahe Ausbildung) sind willkommen – wir machen Sie mit der TI-Welt vertraut.
    • Kommunikation & Service: Sie können technische Inhalte verständlich erklären und arbeiten gerne im direkten Kundenkontakt.
    • Flexibilität: Sie haben Lust auf tageweise Außendiensteinsätze in unserer Region.

    Was wir Ihnen bieten

    • Strukturierte Einarbeitung: Grundschulungen in TI, CGM TURBOMED und CGM one sichern Ihren Einstieg.
    • Moderne Technik: Fahrzeugpool, aktuelle Geräte und Software.
    • Persönliche & fachliche Weiterentwicklung: Weiterbildungsmöglichkeiten in IT-Sicherheit, Cloud und modernen Praxislösungen.
    • Attraktive Vergütung: Faires Grundgehalt plus Benefits wie Gutscheine und Fahrkarten.
    • Familiäres Team: Kollegiales Umfeld mit kurzen Wegen und echter Hilfsbereitschaft.

    Sind Sie bereit, gemeinsam mit uns die Digitalisierung im Gesundheitswesen voranzubringen?

    Dann freuen wir uns auf Ihre Bewerbung und darauf, Sie schon bald in unserem Team willkommen zu heißen.

  • CLICKDOC bringt Struktur in die Terminplanung

    CLICKDOC bringt Struktur in die Terminplanung

    Steckbrief

    Praxis

    Dr. Carola Herbst, Kinderärztin

    Ort

    Zschopau, Sachsen

    Lösung

    CLICKDOC

    Die kinderärztliche Praxis Dr. Carola Herbst in Zschopau betreut Kinder und Jugendliche vom Säuglingsalter bis ins junge Erwachsenenalter. Täglich gilt es, akute Erkrankungen, Vorsorgeuntersuchungen, Impfungen und Beratungstermine unter einen Hut zu bringen – ohne lange Wartezeiten und mit bestmöglicher Organisation.

    Um die Terminvergabe effizienter zu gestalten, Eltern mehr Flexibilität zu bieten und gleichzeitig den Praxisablauf zu strukturieren, entschied sich das Team im August 2024 für den Einsatz von CLICKDOC.

    Ziel war es, sowohl den Verwaltungsaufwand im Team zu reduzieren als auch den Service für Eltern und Patient*innen zu verbessern.

    Eingesetzte Funktionen:

    • Online-Terminbuchung: Eltern können Termine für ihre Kinder eigenständig und rund um die Uhr buchen – unabhängig von den Sprechzeiten.
    • Individuelle Zeitfenstersteuerung: Klare Trennung von Slots für akute Fälle, Impfungen und Vorsorgeuntersuchungen, um den Tagesablauf optimal zu strukturieren.
    • Automatische Terminerinnerungen: SMS-Benachrichtigungen reduzieren verpasste Termine.
    • Integration in die Praxissoftware: Termine werden direkt ins System übernommen – ohne doppelte Eingaben.
    • Mobile Nutzung: Einfache Buchung und Verwaltung der Termine per Smartphone.
    • Datensicherheit: DSGVO-konforme Verschlüsselung und sichere Speicherung aller Patientendaten.

    Für die Zukunft plant die Praxis, die Online-Rezeptbestellung stärker zu bewerben und die Nachrichtenfunktion zu nutzen, um Eltern z. B. über die Fertigstellung eines Rezepts oder organisatorische Hinweise direkt zu informieren.

    Das sagen unsere Kunden

    „Wir nutzen CLICKDOC seit August 2024. Die Eltern, die es verwenden, sind zufrieden und buchen immer wieder online. Besonders hilfreich ist für uns die Möglichkeit, akute und geplante Termine in vorgegebenen Zeitfenstern zu vergeben. So halten sich die Familien besser an die vorgesehenen Zeiten. Das entlastet unser Team spürbar und sorgt für einen geregelteren Ablauf. Wir sind sicher, dass sich die Nutzung noch weiter steigern lässt, wenn wir das Angebot offensiver bewerben.“

    Dr. Carola Herbst, Kinderärztin

  • TI-Messenger (TIM) erklärt – der sichere Chat für das Gesundheitswesen

    TI-Messenger (TIM) erklärt – der sichere Chat für das Gesundheitswesen

    Warum ein Messenger im Gesundheitswesen?

    Kurz- und mittelfristige Kommunikationswege gewinnen im Praxis- und Klinikalltag deutlich an Bedeutung: Hat die MFA eine kurze Rückfrage an den Facharzt, muss eine Apotheke temporär Informationen über einen Patientenfall austauschen oder möchte ein Pflegeheim intern rasch einen Sachverhalt klären – klassische Wege wie Fax oder Telefon bringen oft Verzögerung oder Medienbrüche mit sich. Hier setzt der TI-Messenger (TIM) an: Er bietet einen modernen Kanal für verschlüsselte, schnelle Kommunikation – speziell für Einrichtungen im Gesundheitswesen.

    Was ist der TI-Messenger?

    Der TI-Messenger ist ein Kurznachrichtendienst, der in das System der gematik GmbH-zertifizierten Telematikinfrastruktur (TI) eingebunden ist. Damit unterscheidet er sich deutlich von üblichen Messengern wie WhatsApp oder Signal:

    • Er erfüllt medizin-spezifische Anforderungen an Datenschutz und Datensicherheit nach DSGVO und gematik-Spezifikationen.
    • Er ist sektoren- und systemübergreifend einsetzbar: Kommunikationspartner sind nicht auf einen einzigen Anbieter beschränkt.
    • Er lässt sich in bestehende Praxis- oder Klinik-IT-Lösungen integrieren – z. B. als Modul oder Zusatz im Umfeld der TI-Infrastruktur.

    Wer kann TIM nutzen?

    Bereits heute richtet sich der Messenger an:

    • Ärztinnen und Ärzte (Einzelpraxis ebenso wie Gemeinschaftspraxis oder MVZ)
    • Psychotherapeut*innen
    • Zahnärzt*innen
    • Apotheken
    • Pflegeeinrichtungen
    • Weitere Leistungserbringer im Gesundheitswesen

    Zukünftig ist zudem vorgesehen, dass auch Patientinnen und Patienten über TIM mit Praxen oder Kliniken kommunizieren können – wodurch der Kanal noch breiter nutzbar wird.

    Die Vorteile im Praxis- und Klinikalltag

    Der Einsatz von TIM bringt mehrere konkrete Verbesserungen im Workflow:

    • Schnell & direkt: Kurze Rückfragen, Absprachen oder interne Mitteilungen lassen sich sofort über den Chat versenden – ohne Telefon- oder Faxwege.
    • Sicher & DSGVO-konform: Ende-zu-Ende-Verschlüsselung, keine Speicherung auf unsicheren Drittservern, Kommunikation ausschließlich innerhalb der zertifizierten TI-Umgebung.
    • Medienversand möglich: Laborwerte, Arztbriefe, Röntgenbilder oder Foto-Dokumentationen können sicher als Dateianhang übertragen und im Anschluss in die Patientenakte übernommen werden.
    • Netzwerkübergreifend: Unabhängig vom Anbieter des TIM-Dienstes beim Empfänger – solange dieser gematik-zertifiziert ist – ist eine Nachricht möglich.
    • Dokumentationsfreundlich: Chats und Dateianhänge lassen sich im Arzt-Informationssystem (AIS) bzw. Krankenhaus-Informationssystem (KIS) archivieren und mit Patientenakten verknüpfen.
    • Orts- und plattformunabhängig: Ob Praxis-PC, Notebook, Tablet oder Smartphone – TIM kann plattformübergreifend genutzt werden.

    Praxisbeispiel

    Eine Hausärztin erhält vom Facharzt via TIM einen aktuellen Laborbefund ihres gemeinsamen Patienten – verschlüsselt und in Sekundenschnelle. Die MFA kann den Befund direkt ins Praxis-AIS übernehmen, ohne Medienbruch oder Wartezeiten. Intern nutzt das Team den Gruppenchat-Modus, um den Befund mit dem Gesundheitsamt und der MFA zu koordinieren.

    Beispiellösung: CGM TI‑Messenger (als integrierte Variante)

    Mit der Lösung CGM TI-Messenger bietet die CompuGroup Medical Deutschland AG & Co. KG eine offiziell von der gematik zugelassene TIM-Implementierung an.

    Funktionen im Überblick:

    • Sichere Einzel- und Gruppen-Chats
    • Versand von Dokumenten und Bildern direkt aus der Praxissoftware
    • Verzeichnis mit verifizierten Kontakten aus der TI (Segment-Adressbuch)
    • Plattformübergreifende Kommunikation mit anderen zertifizierten TIM-Anbietern
    • Lösung ist „bereit für Zukunft“ – etwa geplante Anbindung von Patient*innenkommunikation.
    • Komplett-Anbieteransatz: TI-Zugang, KIM (Kommunikation im Medizinwesen) und Messenger aus einer Hand.

    Warum lohnt sich der Einsatz?

    Für Praxen, MVZ oder Kliniken, die bereits TI-Anbindung haben oder planen, ergibt sich hier ein moderner Kommunikationskanal, der:

    • Aufwand und Zeit reduziert (weniger Telefonate, weniger Faxverkehr)
    • sich nahtlos in den Workflow einfügt (insbesondere, wenn bereits CGM-Lösungen im Einsatz sind)
    • eine zukunftsfähige Kommunikation ermöglicht – auch mit Blick auf Patient*innen und sektorenübergreifenden Austausch

    Worauf sollten Sie bei der Einführung achten?

    Damit die Einführung von TIM effizient gelingt, empfehlen wir folgende Schritte:

    1. Status-Check Ihrer TI-Infrastruktur: Verfügt Ihre Einrichtung bereits über TI-Zugang, SMC-B Karte und ggf. Praxissoftware mit TI-Modul?
    2. Anbieterwahl: Prüfen Sie, welcher TIM-Anbieter (z. B. CGM) für Sie technisch und kostenseitig sinnvoll ist. Achten Sie auf Interoperabilität und Nutzerfreundlichkeit.
    3. Rollout-Plan im Team: Mitarbeitende schulen, klare Nutzungsszenarien definieren (z. B. interne Abstimmungen, Facharzt-Kommunikation, Datei-Versand).
    4. Datenschutz- und Sicherheitskonzept ergänzen: Auch wenn TIM hohe Sicherheitsanforderungen erfüllt, ist eine interne Richtlinie hinsichtlich Chat-Archivierung, Berechtigungen, Geräte-Nutzung sinnvoll.
    5. Integration in Arbeitsprozesse: Definieren Sie, wie Nachrichten in das AIS/KIS übernommen werden, wie Dokumente abgelegt werden, und wer wann über Chat informiert wird.
    6. Kommunikation nach außen: Informieren Sie Ihre Kooperationspartner (Labore, Fachärzte, Pflegeeinrichtungen) darüber, dass Sie TIM einsetzen – um das Potenzial sektorenübergreifender Kommunikation auszuschöpfen.
    7. Pilotphase & Evaluation: Beginnen Sie mit einem kleinen Szenario (z. B. Facharzt-Hausarzt-Kommunikation), messen Sie Zeitersparnis, Nutzerakzeptanz und Verbesserungen im Ablauf, bevor Sie den Dienst flächig im Team ausrollen.

    Fazit

    Der TI-Messenger ist ein konsequenter Schritt in Richtung vernetzter, effizienter und sicherer Kommunikation im Gesundheitswesen. Wer jetzt einsteigt, schafft die Grundlage für einen modernisierten Praxis- oder Klinikalltag – und für eine stärkere serviceorientierte Patientenbindung. Dabei gilt: Nicht nur „Chatten“ ist das Ziel, sondern „kompetent mit digitalen Mitteln kommunizieren“.

    👉 Mehr zu TIM erfahren und testen, wie einfach sichere Kommunikation sein kann.

  • Von Pflicht zu Profit: Wie strukturiertes Impfmanagement Ihre Praxis lukrativer macht

    Von Pflicht zu Profit: Wie strukturiertes Impfmanagement Ihre Praxis lukrativer macht

    Impfungen gehören zu den effektivsten Präventionsmaßnahmen in der Medizin. Sie schützen nicht nur einzelne Patientinnen und Patienten, sondern auch ganze Bevölkerungsgruppen. Doch während die Injektion selbst nur wenige Sekunden dauert, steckt hinter einer guten Impfversorgung deutlich mehr:

    • Prüfung von Impfstatus und Indikationen
    • Planung von Erst- und Folgeimpfungen
    • Dokumentation und Meldung an das Robert Koch-Institut
    • Erinnerungssysteme für Auffrischungen
    • Abrechnung der erbrachten Leistungen

    Gerade in stressigen Praxisphasen wird das Impfmanagement schnell zur organisatorischen Herausforderung – und damit auch zu einer möglichen Umsatzlücke, wenn Leistungen nicht oder verspätet abgerechnet werden.

    Warum viele Praxen ihr Potenzial nicht ausschöpfen

    In vielen Arztpraxen wird das Impfmanagement noch weitgehend manuell abgewickelt – Impfstatus prüfen, Termine koordinieren, Dokumentationen anlegen, Meldungen schreiben. Das kostet Zeit, bindet Personal und ist fehleranfällig.

    Hinzu kommt: Viele Ärztinnen und Ärzte denken, dass eine spezialisierte Software dafür „eigentlich nicht nötig“ ist. In der Realität bleibt dadurch aber häufig Geld liegen: Impfungen, die nicht systematisch geplant, dokumentiert und abgerechnet werden, mindern den Praxisertrag – obwohl der Bedarf und die Nachfrage vorhanden sind.

    ImpfDoc NE + CGM TURBOMED – Ihr digitales Impfmanagement

    ImpfDoc NE ist bereits in CGM TURBOMED integriert und kann sofort genutzt werden. Die Lösung greift direkt auf Ihre Patientendaten zu und prüft automatisch, ob Impflücken bestehen oder Auffrischungen anstehen.

    Ihre Vorteile im Überblick:

    • Automatische Erkennung von Impfindikationen dank integriertem Ampelsystem
    • Einfache Erstellung von Impfplänen – inklusive Terminplanung für Erst- und Folgeimpfungen
    • Dokumentation ohne Mehraufwand – alle Einträge erfolgen direkt in CGM TURBOMED
    • Schnelle Abrechnung aller Impfleistungen über die Praxissoftware
    • Unterstützung bei Meldungen an das RKI per Datenexport
    • Zeitersparnis für Ärztinnen, Ärzte und MFA durch automatisierte Abläufe

    Kleiner Aufwand, große Wirkung – auch finanziell

    Für vergleichsweise geringe Kosten bringt ImpfDoc NE großes Potenzial: Sie können mehr Impfungen strukturiert anbieten, dokumentieren und abrechnen – ohne dass Ihr Praxisteam spürbar mehr Arbeit hat. Besonders in Verbindung mit den regulären Vorsorgeuntersuchungen lassen sich so zusätzliche Leistungen problemlos integrieren.

    Zusätzliche Umsatzchance: Reiseimpfungen

    Reiseimpfungen wie gegen Gelbfieber, Typhus oder Hepatitis A/B sind in der Regel individuelle Gesundheitsleistungen (IGeL) und werden privat abgerechnet. Das bedeutet: Deutlich höhere Erlöse pro Impfung – oft inklusive Beratung und Ausstellung eines internationalen Impfpasses. Mit ImpfDoc NE behalten Sie auch bei diesen Impfungen den Überblick, planen Auffrischungen und dokumentieren alles revisionssicher.

    Fazit:
    Impfmanagement muss nicht kompliziert sein – und schon gar nicht zulasten Ihres Praxisumsatzes gehen. Mit ImpfDoc NE und CGM TURBOMED nutzen Sie eine integrierte Lösung, die Ihren Arbeitsalltag erleichtert, die Abrechnung sichert und für Ihre Patientinnen und Patienten mehr Prävention ermöglicht.

    👉 Jetzt Beratung zu ImpfDoc NE vereinbaren – und erfahren, wie Sie mit minimalem Einsatz maximalen Nutzen erzielen.

  • Arzneimitteltherapiesicherheit – warum sie in jeder Praxis entscheidend ist

    Arzneimitteltherapiesicherheit – warum sie in jeder Praxis entscheidend ist

    Die sichere Arzneimitteltherapie gehört zu den wichtigsten Aufgaben in der medizinischen Versorgung. Dabei geht es nicht nur um die korrekte Auswahl und Dosierung von Medikamenten, sondern auch um das Erkennen und Vermeiden möglicher Risiken – von Wechselwirkungen über Kontraindikationen bis hin zu Allergien.

    Gerade in der ambulanten Versorgung steigt die Komplexität: Immer mehr Patientinnen und Patienten nehmen mehrere Medikamente parallel ein, häufig verordnet von verschiedenen Ärztinnen und Ärzten. Das erhöht die Gefahr von Wechselwirkungen oder Doppelverordnungen. Laut Studien sind unerwünschte Arzneimittelwirkungen eine der häufigsten Ursachen für Krankenhauseinweisungen – oft vermeidbar durch rechtzeitige Hinweise und strukturierte Prüfprozesse.

    Was Arzneimitteltherapiesicherheit (AMTS) konkret bedeutet

    Arzneimitteltherapiesicherheit umfasst alle Maßnahmen, die dazu beitragen, Risiken bei der Medikamentengabe zu reduzieren und die Wirksamkeit der Behandlung zu sichern. Dazu gehören:

    • Prüfung auf Wechselwirkungen zwischen gleichzeitig eingenommenen Arzneimitteln
    • Erkennen von Kontraindikationen bei bestimmten Erkrankungen oder Laborwerten
    • Vermeidung von Doppelmedikationen
    • Berücksichtigung individueller Patientendaten wie Alter, Gewicht, Allergien oder Nierenfunktion
    • Einnahme- und Anwendungshinweise, um Nebenwirkungen zu reduzieren

    Ziel ist es, die Patientensicherheit zu erhöhen und gleichzeitig die Arbeit im Praxisalltag zu erleichtern.

    Die Herausforderung im Praxisalltag

    In der Theorie klingt das klar – in der Praxis bedeutet es jedoch eine enorme Informationsfülle: Fachinformationen, Leitlinien, Patientenakten, Medikationspläne und Laborwerte müssen in kurzer Zeit geprüft werden. Fehlerquellen sind vor allem Zeitdruck, unvollständige Informationen oder fehlende digitale Unterstützung.

    Hier kommen digitale AMTS-Checks ins Spiel, die Ärztinnen, Ärzte und MFA bei der schnellen und strukturierten Prüfung unterstützen.

    THERAFOX PRO AMTS – der digitale Sicherheitscheck für Ihre Verordnungen

    THERAFOX PRO AMTS ist ein Medizinprodukt, das während der Verordnung automatisch mögliche Arzneimitteltherapie-Risiken anzeigt – direkt im Hintergrund Ihrer Praxissoftware, z. B. in CGM TURBOMED. Es greift auf die vorhandenen Medikations- und Patientendaten zu und prüft sie in Echtzeit.

    Wichtige Funktionen im Überblick

    • Automatische AMTS-Prüfung während der Verordnung und im Bundeseinheitlichen Medikationsplan
    • Erkennung relevanter Risiken wie Interaktionen, Kontraindikationen, Doppelmedikation, Allergierisiken und behördliche Risikohinweise
    • Einnahme- und Lebensmittelempfehlungen, z. B. bei phototoxischen Wirkstoffen oder kaliumreichen Lebensmitteln
    • Farbkodierte Risikobewertung: Warnungen (z. B. orange) und Hinweise werden klar unterschieden
    • Detaillierte Maßnahmenempfehlungen inkl. Dosierungshinweisen, Laborwerten und Grenzwerten
    • Evidenzbasierte Grundlage: Die Empfehlungen basieren auf Fachinformationen, wissenschaftlichen Publikationen, Leitlinien und Meldungen von Behörden
    • Kontinuierliche Aktualisierung durch ein interdisziplinäres Expertenteam aus Ärztinnen, Apothekerinnen und weiterem Fachpersonal
    • Übersichtliche Detailansicht: Zu jedem Medikament sind die relevanten Hintergrundinformationen abrufbar
    • Tabellarische Auswertung aller Checks – inkl. Hinweisen zu nicht interpretierbaren Daten

    Perfekte Ergänzung zu CGM TURBOMED

    In Verbindung mit CGM TURBOMED fügt sich THERAFOX PRO AMTS nahtlos in den bestehenden Workflow ein:

    • Keine zusätzliche Softwareoberfläche – die Integration erfolgt direkt in die gewohnte Verordnungsmaske
    • Automatische Prüfungen im Hintergrund, ohne dass der Arbeitsfluss unterbrochen wird
    • Schnelle Reaktionsmöglichkeiten dank klar strukturierter Warnmeldungen
    • Mehr Sicherheit für Ärztinnen, Ärzte und MFA, ohne Mehraufwand

    Damit wird THERAFOX PRO AMTS zu einem echten Sicherheitsnetz, das Risiken erkennt, bevor sie sich im Praxisalltag auswirken – und Ihre Verordnungen noch sicherer macht.

    Machen Sie Ihre Verordnungen jetzt noch sicherer.

    Lassen Sie sich unverbindlich zeigen, wie THERAFOX PRO AMTS in Verbindung mit CGM TURBOMED nahtlos in Ihren Praxisalltag integriert werden kann – für maximale Arzneimitteltherapiesicherheit bei minimalem Mehraufwand.

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