Praxis-IT & Telematik im Gesundheitswesen | LCE Medical IT

Autor: Diana Walther

  • Reicht ein kostenloser Virusschutz in der Arztpraxis?

    Reicht ein kostenloser Virusschutz in der Arztpraxis?

    Die Frage stellt sich in praktisch jeder Praxis irgendwann: Reicht ein kostenloser Virusschutz wie Avira Free Security für den laufenden Praxisbetrieb aus, oder braucht es eine professionelle Lösung? Gerade wer ohnehin schon CGM-Produkte nutzt und auf jede zusätzliche Ausgabe schaut, will wissen, ob sich eine Investition in eine eigene Endpoint-Lösung überhaupt lohnt.

    Die kurze Antwort: Bei der reinen Virenerkennung unterscheiden sich kostenlose und professionelle Lösungen wenig. Der Unterschied liegt woanders: bei der Lizenzierung, bei der Frage, was mit unbekannten Bedrohungen passiert, und bei dem, was im Ernstfall zur Verfügung steht.

    Die eigentliche Frage ist nicht, ob eine Software Viren erkennt

    Sowohl kostenlose als auch kostenpflichtige Virenschutzprogramme erkennen bekannte Schadsoftware heute zuverlässig. Das bestätigen unabhängige Testinstitute regelmäßig. Die interessantere Frage für eine Praxis lautet deshalb nicht: Erkennt die Software Viren? Sondern: Was passiert, wenn ein Rechner trotzdem betroffen ist. Und wie gut ist die Praxis darauf vorbereitet?

    Genau hier unterscheiden sich ein kostenloser Endkunden-Virenschutz und eine professionelle Endpoint-Lösung wie CGM ENDPOINT 360° deutlich.

    Ein Punkt, der leicht übersehen wird: das Lizenzrecht

    Doch bevor wir überhaupt über Technik sprechen, lohnt ein Blick in die Nutzungsbedingungen. Kostenlose Virentools stellt in den eigenen Lizenzbestimmungen klar: Die kostenlose Version ist für private Anwender gedacht und darf nur für private, nicht kommerzielle Zwecke verwendet werden. Der Einsatz auf den Rechnern einer Arztpraxis ist ein gewerblicher Einsatz — und damit lizenzrechtlich nicht vorgesehen. Ein Detail, das in der Praxis selten bewusst wahrgenommen wird, aber im Zweifel relevant ist.

    Eine Lösung wie CGM ENDPOINT 360° ist von Anfang an als gewerblich lizenzierte Lösung für Praxen und Institutionen konzipiert.

    Was eine Praxis von einem Privatgerät unterscheidet

    Auf einem privaten PC verarbeitet meist eine Person ihre eigenen Daten. Geht dort etwas schief, betrifft das in erster Linie diese eine Person. In einer Praxis liegen dagegen die Gesundheitsdaten vieler Patientinnen und Patienten gleichzeitig vor — Daten, die besonders schützenswert sind. Fällt ein Praxis-PC aus oder wird kompromittiert, geht es nicht um ein einzelnes Gerät, sondern möglicherweise um die Behandlung mehrerer Patientinnen und Patienten an diesem Tag.

    Hinzu kommt die IT-Sicherheitsrichtlinie der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV) nach § 390 SGB V. Sie verlangt als Basis-Infrastruktur unter anderem einen aktuellen, professionell betriebenen Virenschutz, eine Firewall sowie regelmäßige Updates und Backups. Diese Anforderungen sind auf den professionellen Praxisbetrieb zugeschnitten, nicht auf ein einzelnes Privatgerät.

    Drei technische Unterschiede, die im Alltag spürbar werden

    Verhaltenserkennung statt reiner Signaturprüfung

    Avira und viele andere Virenschutzprogramme arbeiten im Kern mit klassischer, signaturbasierter Erkennung: Bekannte Schadsoftware wird zuverlässig gefunden. Ransomware-Schutz und umfassender Webschutz sind nach mehreren aktuellen Testberichten allerdings den kostenpflichtigen Versionen vorbehalten. CGM ENDPOINT 360° ergänzt den klassischen Virenschutz um eine EDR-Komponente (Endpoint Detection and Response), die laufende Prozesse in Echtzeit überwacht und per Verhaltensanalyse auch Bedrohungen erkennen soll, für die noch keine bekannte Signatur existiert.

    Firewall als eigenständiges Modul

    Nicht jeder kostenlose Virenschutz bringt eine eigene Firewall-Engine mit. Bei Avira Free Security beschränkt sich die Funktion auf das Ein- und Ausschalten der Windows-Firewall. CGM bietet mit CGM FIREWALL ein ergänzendes Modul an, gemeinsam vermarktet als CGM PROTECT.

    Zentrale Verwaltung mehrerer Arbeitsplätze

    Eine Praxis hat selten nur einen Rechner. Avira Free Security ist als Einzelplatzlösung für Privatanwender konzipiert; jeder Rechner müsste einzeln eingerichtet und kontrolliert werden. CGM ENDPOINT 360° ist für die zentrale Überwachung mehrerer Praxis-PCs und Server ausgelegt und lässt sich optional um ein Patch-Management-Modul erweitern, das fehlende Updates und Sicherheitslücken zentral sichtbar macht — ein häufig unterschätztes Einfallstor für Angriffe.

    Was das im Sicherheitsfall bedeutet

    Für die kostenlose Avira-Lizenz stehen eine Wissensdatenbank und ein Community-Forum zur Verfügung, aber kein persönlicher Support. CGM ENDPOINT 360° ist über die CGM- und LCE-Servicestruktur eingebunden, mit persönlichen Ansprechpartnern. Wenn im laufenden Praxisbetrieb ein Rechner auffällig wird, zählt vor allem eines: wie schnell und wie kompetent jemand reagiert — nicht, wie ausführlich ein Forumsbeitrag ist.

    Genau das ist am Ende auch die eigentliche Kostenfrage. Die reine Virenerkennung unterscheidet sich zwischen beiden Lösungen wenig. Der Unterschied zeigt sich im Ernstfall: Wenn Behandlungen verschoben, Systeme wiederhergestellt werden müssen und Zeit für Dokumentation draufgeht, wiegt eine im Vorfeld eingesparte Lizenzgebühr wenig.

    Checkliste: Passt Ihre aktuelle IT-Sicherheit zur Praxisgröße?

    • Ist Ihr Virenschutz für den gewerblichen Einsatz lizenziert — oder läuft im Hintergrund eine private Freeware-Version?
    • Haben Sie eine eigenständige Firewall im Einsatz, oder verlassen Sie sich auf Windows-Bordmittel?
    • Lassen sich alle Praxis-PCs zentral einsehen, oder müsste jeder Rechner einzeln geprüft werden?
    • Wissen Sie, auf welchen Rechnern Updates fehlen — oder finden Sie das erst heraus, wenn es zu spät ist?
    • Haben Sie im Sicherheitsfall eine persönliche Ansprechperson, oder stehen Sie allein vor dem Problem?

    Wer bei mehr als einer Frage unsicher ist, sollte das Thema nicht auf die lange Bank schieben.

    Kurz beantwortet

    Reicht ein kostenloser Virusschutz in der Arztpraxis wirklich aus?

    Bei der reinen Virenerkennung: oft ja. Bei Lizenzrecht, Schutz vor unbekannten Bedrohungen, zentraler Verwaltung mehrerer Arbeitsplätze und Support im Ernstfall: nein. Für den privaten Gebrauch bietet Avira Free Security einen soliden Basisschutz; für den Betrieb in einer Arztpraxis ist er weder lizenzrechtlich vorgesehen noch technisch dafür ausgelegt.

    Darf ich Avira Free Security überhaupt in meiner Praxis nutzen?

    Laut Aviras eigenen Nutzungsbedingungen ist die kostenlose Version ausschließlich für private, nicht kommerzielle Zwecke freigegeben. Der Einsatz auf Praxis-Rechnern fällt darunter nicht.

    Was genau macht CGM ENDPOINT 360° zusätzlich?

    Neben dem klassischen Virenschutz eine Verhaltenserkennung (EDR) gegen bislang unbekannte Bedrohungen, die zentrale Verwaltung mehrerer Arbeitsplätze und optional ein Patch-Management-Modul, das fehlende Updates sichtbar macht.

    Gemeinsam den passenden Rahmen finden

    Welches Sicherheitskonzept zu Ihrer Praxis passt, hängt von der Anzahl der Arbeitsplätze, der bestehenden CGM-Umgebung und den bereits vorhandenen Schutzmaßnahmen ab. Wir schauen uns das gerne gemeinsam mit Ihnen an.

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  • Muster 16 wird digital: Was die eVerordnung Hilfsmittel (eHiMi) für Ihre Praxis bedeutet

    Muster 16 wird digital: Was die eVerordnung Hilfsmittel (eHiMi) für Ihre Praxis bedeutet

    Eine Patientin braucht Kompressionsstrümpfe, wieder einmal. Das Formular Muster 16 wird ausgefüllt, ausgedruckt, unterschrieben, der Patientin mitgegeben oder ans Sanitätshaus gefaxt. Zwei Wochen später ruft das Sanitätshaus an, weil eine Angabe fehlt oder das Fax nicht ganz lesbar war. Diese Runde kennt fast jede Praxis, die regelmäßig Hilfsmittel verordnet.

    Mit der eVerordnung Hilfsmittel, kurz eHiMi, wird genau dieser Weg jetzt digital.

    Was steckt hinter der eVerordnung Hilfsmittel?

    Die eHiMi ist ein gemeinsames Projekt von sieben gesetzlichen Krankenkassen unter dem Dach der eGesundheit Deutschland, umgesetzt in Verbindung mit der CGM-Praxissoftware. Statt des Papierrezepts Muster 16 entsteht die Verordnung direkt digital und wird über die Telematikinfrastruktur an die zuständige Krankenkasse und den Hilfsmittelanbieter übermittelt.

    Was ändert sich konkret in der Praxis?

    Die Verordnung wird direkt in der CGM-Praxissoftware erstellt, auch in TURBOMED. Die Patientin oder der Patient erhält sie anschließend in der App der Krankenkasse und sieht dort, ob die Verordnung eingegangen und bewilligt ist. Sanitätshäuser und Orthopädietechniker greifen digital auf die Verordnung zu, ganz ohne Fax oder Papierweg.

    Für die Praxis heißt das vor allem: weniger Rückfragen. Plausibilitätsprüfungen in der Software weisen schon beim Ausstellen auf fehlende oder unstimmige Angaben hin, statt dass der Fehler erst beim Hilfsmittelanbieter auffällt. Unleserliche oder unvollständige Papierrezepte entfallen ebenfalls.

    Welche Hilfsmittel sind schon digital verordnungsfähig?

    Die Liste wächst schrittweise. Bereits jetzt lassen sich unter anderem folgende Hilfsmittelgruppen elektronisch verordnen:

    • Einlagen
    • Bandagen
    • Orthesen und Schienen
    • Orthopädische Schuhe
    • Gehhilfen
    • Kompressionshilfsmittel
    • Bade- und Duschhilfen
    • Toilettenhilfen
    • Lagerungs- und Sitzhilfen
    • Kranken- und Behindertenfahrzeuge

    Muss ich jetzt sofort umstellen?

    Nein. Der bisherige Weg über das Papierrezept Muster 16 bleibt parallel bestehen. Die eHiMi ist ein zusätzlicher, digitaler Weg, kein Zwang. Praxen mit CGM-Praxissoftware gehören zu den ersten in Deutschland, die technisch dafür ausgestattet werden, das Tempo der Umstellung bestimmt aber jede Praxis selbst.

    Häufige Fragen

    Brauche ich zusätzliche Hardware?

    Nein, die eHiMi läuft über Ihre bestehende CGM-Praxissoftware und die vorhandene TI-Anbindung.

    Was passiert mit bereits ausgestellten Muster-16-Rezepten?

    Diese bleiben gültig. Die Umstellung betrifft nur neu ausgestellte Verordnungen.

    Sehen Patientinnen und Patienten den Bearbeitungsstand?

    Ja, Status-Informationen zu Eingang und Bewilligung sind in der Kassen-App einsehbar.

    Wie LCE Sie dabei unterstützt

    Als CGM-Partner begleitet LCE Medical IT Sie bei der technischen Einrichtung der eVerordnung Hilfsmittel in TURBOMED und zeigt Ihrem Team, wo im gewohnten Arbeitsablauf die neue Funktion zu finden ist. Damit die Umstellung ohne Reibungsverluste im Praxisalltag gelingt.

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  • Verlässliche IT-Betreuung, die mit der Praxis mitwächst

    Verlässliche IT-Betreuung, die mit der Praxis mitwächst

    Wer seine IT in guten Händen weiß, arbeitet anders. Nicht weil plötzlich alles perfekt läuft, sondern weil man im Problemfall nicht allein dasteht. Für Frank Landgraf, Facharzt für Allgemeinmedizin in Freiberg, ist das keine Selbstverständlichkeit, sondern das Ergebnis einer gewachsenen Zusammenarbeit mit der LCE Medical IT. 2026 stand eine Kombination aus drei Themen an: Hardware-Erneuerung an mehreren Arbeitsplätzen, eine neue KI-gestützte Dokumentationslösung und der Wunsch, endlich wieder ruhig arbeiten zu können.

    Drei Arbeitsplätze, ein Termin

    Im Januar 2026 war der Handlungsbedarf bei der Praxis Landgraf konkret: Der Sprechzimmerrechner war defekt, der Rechner an der Anmeldung schlicht zu alt für den laufenden Betrieb. Dazu kam der Bedarf an einem Laptop für mobiles Arbeiten im Homeoffice. Drei Geräte, unterschiedliche Einsatzbereiche, aber ein gemeinsamer Nenner: Die Praxis brauchte zuverlässige Hardware, die ohne lange Eingewöhnungszeit funktioniert.

    Das LCE-Team lieferte und richtete drei neue terra-Rechner ein. terra ist ein deutsches Hardwareunternehmen, das sich auf professionelle Arbeitsplatzrechner spezialisiert hat und in vielen Praxen zum Standard gehört. Die Geräte wurden eingerichtet, die bestehende Praxissoftware CGM TURBOMED integriert und der Praxisalltag so schnell wie möglich wiederhergestellt. Kein langer Ausfall, keine Überraschungen.

    „Coole Sache, will ich haben“ – der DokuAssistent im Praxisalltag

    In einer Hausarztpraxis wie der von Herrn Landgraf ist die Sprechstunde dicht getaktet. Umso mehr zählt, was am Ende des Tages wirklich dokumentiert werden muss – und was nicht.

    Parallel zur Hardware-Erneuerung entschied sich Frank Landgraf für die Einführung des CGM DokuAssistenten. Der DokuAssistent ist eine KI-gestützte Lösung zur Unterstützung der medizinischen Dokumentation während der Sprechstunde: Er hört mit, erkennt medizinisch relevante Inhalte und überträgt sie strukturiert in TURBOMED. Was klingt wie Zukunftsmusik, wurde in der Praxis fest etabliert.

    Frank Landgraf beschreibt seine erste Reaktion auf die Lösung direkt: „Coole Sache, will ich haben.“ Was ihm besonders gefällt: Der DokuAssistent filtert Smalltalk heraus und überträgt nur medizinisch relevante Inhalte. Das bedeutet weniger Nacharbeit, weniger manuelle Eingaben und mehr Konzentration auf das, was in der Sprechstunde wirklich zählt. Die Integration in TURBOMED funktioniert laut Landgraf sehr gut. Die Kombination aus DokuAssistent und einem Yealink Konferenzlautsprecher sorgt für eine zuverlässige Sprachaufnahme auch in einem typischen Sprechzimmerumfeld.

    Der DokuAssistent ist Teil der CGM one Plattform. Als CGM-Partner unterstützt LCE Medical IT bei Auswahl, Einrichtung und laufender Betreuung dieser Lösungen.

    Was langfristige IT-Betreuung wirklich bedeutet

    Hardware lässt sich bestellen. Software lässt sich installieren. Was sich schwerer aufbauen lässt, ist Vertrauen.

    Für die Praxis Landgraf ist genau das der Kern der Zusammenarbeit mit LCE: Das Praxisteam hat jemanden an seiner Seite, der technisches Verständnis mitbringt, die Praxis kennt und im Ernstfall einschätzen kann, was wirklich relevant ist. Das entlastet nicht nur bei konkreten Projekten wie der Hardware-Erneuerung, sondern im laufenden Alltag. Wer sich nicht ständig um IT-Fragen kümmern muss, kann sich auf das konzentrieren, wofür die Praxis da ist: die Patienten.

    Das sagen unsere Kunden

    Die Integration des DokuAssistenten in TURBOMED funktioniert sehr gut. Ich bin froh, mit LCE einen IT-Partner an meiner Seite zu haben, der technisches Verständnis mitbringt und der weiß, worauf es im Praxisalltag ankommt.

    Frank Landgraf, Facharzt für Allgemeinmedizin – Praxis Landgraf, Freiberg

  • Kartenterminals zentral verwalten: Wie CHERRY TMS Praxen und Einrichtungen entlastet

    Kartenterminals zentral verwalten: Wie CHERRY TMS Praxen und Einrichtungen entlastet

    Wenn Zugangsdaten im Ernstfall fehlen

    Das Wartezimmer ist voll, und das Kartenterminal meldet einen Fehler. Kein Drama, eigentlich. Das Problem beginnt danach: Wer hat die Zugangsdaten? Wo ist die PIN hinterlegt? Und wie oft wurde sie schon falsch eingegeben, bevor das Terminal den Zugang sperrt?

    Kartenterminals sind längst fester Bestandteil jedes Praxisbetriebs. Sie verbinden die Praxis mit der Telematikinfrastruktur (TI), dem digitalen Verbundnetz im deutschen Gesundheitswesen, und werden für das Einlesen von Patientenkarten, die Prüfung von Heilberufsausweisen und weitere Prozesse benötigt. Verwaltet werden sie trotzdem oft wie früher der Drucker: anschließen, laufen lassen, hoffen.

    Warum das ein Problem ist

    Je mehr Terminals, Standorte und Beteiligte ins Spiel kommen, desto mehr Stellen gibt es, an denen im Störfall etwas fehlen kann. MVZs mit mehreren Fachabteilungen, Praxisverbünde, Pflegeeinrichtungen mit dezentralen Strukturen: Überall stellen sich im Ernstfall dieselben Fragen. Welches Terminal hat welche Firmware-Version? Welche Konfiguration gilt für welchen Standort? Wer ist zuständig?

    Diese Fragen stellen sich selten. Aber wenn sie sich stellen, braucht jemand gerade dringend eine Antwort.

    Was CHERRY TMS leistet

    CHERRY TMS ist ein browserbasiertes Terminal Management System zur zentralen Verwaltung von eHealth-Kartenterminals. IT-Abteilungen und IT-Dienstleister können damit Geräte aus der Ferne überwachen, konfigurieren und warten. Kein Fahrtweg, kein Suchlauf durch Praxisräume.

    Konkret bedeutet das: Der Betriebszustand aller angebundenen Terminals ist zentral einsehbar. Konfigurationen und Firmware-Updates lassen sich gebündelt einspielen, auch auf mehrere Geräte gleichzeitig. Terminals können nach Raum, Abteilung oder Standort gruppiert werden. Ein automatischer Netzwerkscan findet Geräte, die in der Dokumentation fehlen.
    Ein eigenes Modul deckt die Konnektorintegration ab, darunter automatische Remote-PIN-Eingabe, Kartenverwaltung und die SMC-B-PIN-Reaktivierung. Die SMC-B-Karte ist die Institutionskarte einer Praxis, sie wird für verschiedene TI-Prozesse benötigt. Ihre PIN gehört zu den Daten, die im Alltag am häufigsten gesucht werden.

    Für wen es sich lohnt

    Nicht jede Einzelpraxis mit einem Terminal braucht ein vollständiges Management-System. Aber sobald mehrere Geräte, Standorte oder Beteiligte ins Spiel kommen, wird der Nutzen schnell greifbar. CHERRY TMS richtet sich an MVZs, Praxisverbünde, Pflegeeinrichtungen und Einrichtungen mit externem IT-Dienstleister.

    Die Faustregel: Je mehr Geräte und Standorte, desto dringender wird ein strukturierter Überblick.

    Was LCE dabei leistet

    LCE Medical IT prüft gemeinsam mit Ihnen, ob CHERRY TMS zur vorhandenen Infrastruktur passt und welche Module sinnvoll sind. Dabei geht es nicht nur ums Gerät, sondern ums Zusammenspiel aus Praxissoftware, TI-Komponenten, Netzwerk und Supportprozessen.

    Sie möchten wissen, ob CHERRY TMS für Ihre Einrichtung sinnvoll ist? Wir schauen uns gemeinsam an, wo sich der Aufwand reduzieren lässt.

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  • Telematikinfrastruktur in der Physiotherapie: wenn Bürokratie zum Projekt wird

    Telematikinfrastruktur in der Physiotherapie: wenn Bürokratie zum Projekt wird

    Steckbrief

    Praxis

    Praxis für Physiotherapie Schröder

    Ort

    Burgstädt, Sachsen

    Lösung

    TI-Anbindung, Kocobox, KIM

    Wer als Physiotherapeut oder Physiotherapeutin noch nicht mit dem Begriff Telematikinfrastruktur – kurz TI – in Berührung gekommen ist, wird es bald sein. Denn die gesetzlich vorgeschriebene Anbindung an das digitale Gesundheitsnetz der Kassenärztlichen Versorgung betrifft seit einigen Jahren nicht mehr nur Arztpraxen, sondern schrittweise auch Heilmittelerbringer wie Physiotherapien. Was das konkret bedeutet, was dabei schiefgehen kann und wie die Umsetzung trotzdem gelingt, zeigt das Beispiel der Physiotherapie Steffi & Stefan Schröder aus Burgstädt in Sachsen.

    Die Praxis von Diplom-Physiotherapeutin Steffi Schröder und Sportphysiotherapeut Stefan Schröder ist ein gut aufgestelltes Fachzentrum für Physiotherapie, das ein breites Leistungsspektrum anbietet – von klassischer Physiotherapie über Manuelle Therapie bis hin zu speziellen Kursangeboten wie dem Eltern-Baby-Programm. Für Stefan Schröder war die bevorstehende TI-Pflicht kein Wunschprojekt, sondern eine regulatorische Notwendigkeit, die er gemeinsam mit der LCE anging.

    Was ist die Telematikinfrastruktur – und warum betrifft sie jetzt auch Physiotherapien?

    Die Telematikinfrastruktur ist das sichere digitale Netzwerk des deutschen Gesundheitswesens. Sie ermöglicht den verschlüsselten Austausch von Patientendaten zwischen Leistungserbringern – etwa das Versenden von Arztbriefen über den sicheren Kommunikationsdienst KIM (Kommunikation im Medizinwesen) oder den Zugriff auf die elektronische Patientenakte (ePA). Um an dieses Netz angebunden zu werden, brauchen Einrichtungen bestimmte Identifikationsmittel und technische Komponenten: einen Heilberufsausweis (HBA) für die behandelnde Person, eine sogenannte Institutionskarte (SMCB, Security Module Card Typ B) für die Praxis sowie ein zugelassenes Konnektorgerät – im Fall von Physiotherapie Schröder die Kocobox – das die sichere Verbindung ins TI-Netz herstellt.

    Beantragung: Wo die eigentliche Herausforderung beginnt

    Was technisch klar klingt, erwies sich in der Praxis als ausgesprochen bürokratisch. Der Prozess startete im Sommer 2025 mit der Beantragung des Heilberufsausweises (HBA) – allein dieser Schritt nahm rund zwei Monate in Anspruch. Die Beantragung der SMCB, der Institutionskarte für die Praxis, folgte und dauerte weitere vier Wochen, wobei das LCE-Team Stefan Schröder dabei aktiv unterstützte. Das klingt überschaubar, war es aber nicht immer: Sowohl bei der Auswahl der zuständigen Ausgabestellen als auch bei der Navigation durch die jeweiligen Antragsportale gab es erhebliche Hürden. Die Menüführungen der verschiedenen Herausgeber sind komplex und für Außenstehende schwer verständlich – intern bei LCE wird der Antragsprozess mit dem Begriff „Passierschein 46″ umschrieben, als Metapher für bürokratische Hindernisse, die überwunden werden wollen, aber kaum intuitiv zu bewältigen sind. Dazu kam die Frage, welcher Träger überhaupt zuständig ist: Für Physiotherapien gelten andere Ansprechpartner als für Arztpraxen, was den Prozess zusätzlich verzögerte und Recherche erforderte.

    Die technische Umsetzung: Kocobox, Kartenterminal und KIM

    Nachdem die Karten schließlich vorlagen, konnte das LCE-Team die eigentliche technische Einrichtung vor Ort vornehmen. Die Kocobox – ein von der Gematik zugelassener Konnektor speziell für kleinere Einrichtungen – wurde installiert und konfiguriert. Zusätzlich wurde ein Kartenterminal eingerichtet, in das HBA und SMCB eingesteckt werden und das die Authentifizierung der Praxis gegenüber dem TI-Netz ermöglicht. Als dritten Baustein wurde KIM eingerichtet: der sichere E-Mail-Dienst für das Gesundheitswesen, der in diesem Fall über das bekannte E-Mail-Programm Thunderbird integriert wurde. So kann die Praxis Schröder künftig Arztbriefe, Befundberichte und andere sensible Dokumente datenschutzkonform und sicher mit anderen Einrichtungen austauschen – eine Grundvoraussetzung für die moderne, vernetzte Versorgung.

    Was andere Physiotherapien daraus mitnehmen können

    Das Projekt bei Physiotherapie Schröder zeigt exemplarisch, womit Heilmittelerbringer bei der TI-Anbindung rechnen müssen: Der technische Aufwand ist überschaubar, die bürokratische Vorbereitung hingegen nicht. Wer die Anbindung plant, sollte mit mehreren Wochen Vorlauf für die Kartenbeantragung rechnen und sich frühzeitig Unterstützung holen – idealerweise von einem IT-Partner, der den Prozess für Heilmittelerbringer kennt und begleiten kann. Die LCE hat diesen Weg gemeinsam mit Stefan Schröder gegangen: geduldig, lösungsorientiert und mit dem nötigen Überblick über Zuständigkeiten und Abläufe.

    Das sagen unsere Kunden

    Wir wussten am Anfang ehrlich gesagt gar nicht so genau, was alles auf uns zukommt. Vor allem die Beantragung von HBA und SMC-B war deutlich aufwendiger als gedacht. Mit der Unterstützung von Herrn Mustermann und dem Team der LCE hatten wir aber jederzeit jemanden an der Seite, der den Überblick behalten hat und uns durch die einzelnen Schritte geführt hat. Am Ende lief die technische Umsetzung dann überraschend unkompliziert. Rückblickend sind wir froh, das Thema frühzeitig angegangen zu sein.

    Stefan Schröder, Inhaber, Physiotherapie Schröder

  • Praxisnachfolge? Das gilt es zu beachten!

    Praxisnachfolge? Das gilt es zu beachten!

    Warum Praxissoftware, Telematikinfrastruktur und IT-Strukturen über Erfolg oder Chaos entscheiden

    Eine Praxisnachfolge ist kein formaler Akt, sondern ein tiefgreifender Einschnitt in einen laufenden Betrieb. Was auf dem Papier wie eine Übergabe wirkt, ist in der Realität ein Neustart unter laufendem Betrieb. Patienten kommen weiter. Abrechnung muss funktionieren. Das Team erwartet Stabilität.

    Genau an dieser Stelle entscheidet sich, ob eine Nachfolge ruhig verläuft oder ob sie zu einer Dauerbaustelle wird. Und diese Entscheidung fällt heute weniger in Verträgen als in der Technik.

    Inhalt

    Die stille Verschiebung der Verantwortung

    Noch vor einigen Jahren ließ sich eine Praxis im Kern analog übergeben. Heute ist sie ein digitales System. Praxissoftware, Telematikinfrastruktur, Server, Sicherheitskonzepte und vernetzte Dienste tragen den Alltag.

    Für abgebende Ärzte bedeutet das: Verantwortung endet nicht automatisch mit dem Schlüssel. Dokumentation, Datenschutz und Datenverfügbarkeit bleiben rechtlich relevant.

    Für übernehmende Ärzte bedeutet es: Die Praxis muss ab dem ersten Tag nicht nur medizinisch, sondern auch technisch tragfähig sein. Jede Schwäche zeigt sich sofort, im Wartezimmer, im Team, in der Abrechnung.

    Praxissoftware ist kein Programm, sondern ein gewachsener Organismus

    Am Beispiel von TURBOMED wird deutlich, warum Praxissoftware bei Nachfolgen oft unterschätzt wird. Die Software wurde über Jahre an Arbeitsweisen angepasst, erweitert, umgangen, optimiert. Vieles davon ist nicht dokumentiert, sondern Teil der täglichen Routine.

    Für den bisherigen Inhaber ist das System vertraut. Für den Nachfolger wirkt es oft unübersichtlich. Genau hier entstehen Spannungen: Erwartungen treffen auf Realität.

    Eine gute Nachfolge beginnt daher nicht mit der Frage, ob TURBOMED weiter genutzt wird, sondern wie es tatsächlich genutzt wird. Welche Abläufe sind darin abgebildet. Welche Module sind kritisch für den Alltag. Wo hängt die Praxis funktional an dieser Software.

    Wer diese Zusammenhänge früh versteht, kann entscheiden, was unverändert bleiben sollte und wo Veränderungen sinnvoll sind. Wer sie ignoriert, wird sie im laufenden Betrieb schmerzhaft kennenlernen.

    Daten sind kein Besitz, sondern Verpflichtung

    Patientendaten wirken im Nachfolgeprozess oft wie eine Selbstverständlichkeit. Sie sind da, sie bleiben da. In Wahrheit sind sie einer der sensibelsten Punkte.

    Der abgebende Arzt bleibt für seine Dokumentation verantwortlich. Der übernehmende Arzt trägt Verantwortung für alles, was ab dem Übergabestichtag entsteht. Diese Trennung ist rechtlich klar, technisch aber anspruchsvoll.

    Eine sauber geregelte Datenkontinuität schützt beide Seiten. Unklare Zuständigkeiten führen zu Konflikten, besonders dann, wenn Rückfragen, Prüfungen oder juristische Auseinandersetzungen entstehen. Je früher hier Klarheit herrscht, desto ruhiger verläuft der Übergang.

    Telematikinfrastruktur: Unsichtbar, aber gnadenlos

    Die Telematikinfrastruktur läuft im Hintergrund. Solange sie funktioniert, nimmt sie kaum jemand wahr. Genau deshalb wird sie bei Nachfolgen häufig zu spät betrachtet.

    eHBA, SMC-B, KIM, Konnektor: Diese Komponenten sind nicht einfach technische Geräte, sondern personenbezogene Identitäten. Ein Inhaberwechsel berührt sie direkt. Übergangsfristen, Neubeantragungen und Anpassungen sind unvermeidlich.

    Wer hier nicht rechtzeitig plant, riskiert Einschränkungen bei Anwendungen, die heute zum Alltag gehören. E-Rezept, eAU oder digitale Kommunikation lassen sich nicht improvisieren. Die TI verzeiht keine Abkürzungen.

    IT-Infrastruktur entscheidet über Alltagstauglichkeit

    Server, Netzwerk und Arbeitsplätze sind selten glamourös. Sie sind einfach da. Oder eben nicht.

    In vielen Praxen funktioniert die IT gerade so gut, dass der Betrieb läuft. Eine Nachfolge verändert Belastung, Nutzerverhalten und Anforderungen. Schwächen, die vorher kompensiert wurden, treten plötzlich offen zutage.

    Eine stabile Infrastruktur ist keine Frage von Luxus, sondern von Arbeitsfähigkeit. Sie entscheidet darüber, ob Abläufe flüssig sind oder permanent stocken. Wer hier früh investiert oder zumindest ehrlich bewertet, erspart sich hektische Notlösungen nach der Übergabe.

    Datenschutz ist kein Zusatzthema

    Der Inhaberwechsel ist datenschutzrechtlich ein Einschnitt. Zugriffsrechte, Verantwortlichkeiten und Verträge ändern sich. Diese Themen wirken trocken, sind aber elementar.

    Datenschutz wird oft erst dann relevant, wenn etwas schiefgeht. Genau deshalb gehört er nicht ans Ende der Planung, sondern an den Anfang. Eine sauber dokumentierte Übergabe schützt nicht nur rechtlich, sondern schafft auch Vertrauen auf beiden Seiten.

    Der Faktor Mensch wird häufig unterschätzt

    Technik lässt sich planen. Menschen nicht.

    Teams haben Routinen, Gewohnheiten und Erwartungen. Ein neuer Inhaber bringt andere Schwerpunkte, andere Arbeitsweisen, manchmal auch andere technische Vorstellungen. Wenn alles gleichzeitig verändert wird, entsteht Widerstand und Überforderung.

    Eine gute Nachfolge respektiert Bestehendes und entwickelt es schrittweise weiter. Schulung, Kommunikation und Zeit sind keine Nebensachen, sondern Erfolgsfaktoren.

    Warum Nachfolgen selten an einem einzelnen Fehler scheitern

    Probleme entstehen selten durch einen großen technischen Fehler. Sie entstehen durch viele kleine Unklarheiten. Ungeklärte Zuständigkeiten. Implizites Wissen. Fehlende Dokumentation. Überschätzte Stabilität.

    Eine erfolgreiche Praxisnachfolge entsteht dort, wo jemand den Überblick behält und Zusammenhänge versteht. Praxissoftware, Telematikinfrastruktur, IT-Betrieb und Organisation lassen sich nicht trennen. Sie greifen ineinander.

    Unsere Checkliste: Die wichtigsten To-dos bei einer Praxisnachfolge

    Fazit: Eine gute Praxisnachfolge fühlt sich unspektakulär an

    Wenn eine Praxisnachfolge gut vorbereitet ist, wirkt sie fast unscheinbar. Der Betrieb läuft weiter. Das Team arbeitet routiniert. Patienten merken wenig. Genau das ist das Ziel.

    Praxissoftware, Telematikinfrastruktur und IT-Strukturen bilden dafür das Fundament. Nicht als technische Details, sondern als Voraussetzung für Stabilität, Rechtssicherheit und Alltagstauglichkeit.

    Wer vor einer Praxisübergabe oder -übernahme steht, sollte diese Themen frühzeitig strukturiert betrachten. Ein fachliches Erstgespräch hilft, die eigene Ausgangslage realistisch einzuordnen und den konkreten Handlungsbedarf zu erkennen.

  • Zuverlässige IT-Betreuung mit persönlichem Ansprechpartner

    Zuverlässige IT-Betreuung mit persönlichem Ansprechpartner

    Das Facharztzentrum Löwenbrücke von Dr. med. Ulrike Köberlein und Dr. med. Joseph Köberlein aus Bamberg suchte nach einem IT-Partner, der unabhängig von Konzernstrukturen arbeitet und persönlich erreichbar ist. „Wir wollten keine anonyme Hotline, sondern feste Ansprechpartner, die unser Facharztzentrum kennen. Genau das haben wir bei der LCE gefunden“, berichtet die ärztliche Leiterin.

    Seit Beginn der Zusammenarbeit erlebt das Team eine verlässliche und kompetente Betreuung. Ob bei technischen Fragen oder akuten IT-Problemen. „Wir haben immer schnelle und fachkundige Unterstützung erhalten. Bei einem größeren Serverausfall wurde das Problem zügig analysiert und vollständig behoben. Das hat uns sehr entlastet“, so Dr. Ulrike Köberlein.

    Auch im Alltag spürt das Praxisteam die Unterstützung deutlich. LCE übernimmt den laufenden Support, informiert proaktiv über technische Neuerungen und weist frühzeitig auf mögliche Risiken hin. „Das gibt uns Sicherheit und ermöglicht es uns, uns auf die Arbeit am Patienten zu konzentrieren“, ergänzt Dr. Köberlein.

  • Cyberangriffe im Gesundheitswesen: Wie sicher ist Ihre Praxis wirklich?

    Cyberangriffe im Gesundheitswesen: Wie sicher ist Ihre Praxis wirklich?

    Patientendaten sind ein wertvolles Ziel. Angriffe treffen längst nicht nur Krankenhäuser, sondern auch Einzelpraxen, MVZ und therapeutische Einrichtungen.

    Häufig beginnt alles am Arbeitsplatzrechner durch eine präparierte E-Mail, eine unsichere Website oder veraltete Software. Der klassische Virenscanner allein ist hier zu wenig.

    Was heute zum Basis-Schutz gehört

    Die Kassenärztliche Bundesvereinigung beschreibt den Basis-Schutz als Zusammenspiel aus Technik, Organisation und sensibilisierten Mitarbeitenden. Zu den Mindestmaßnahmen zählen Firewall am Netzübergang, aktueller Virenschutz, zeitnahe Updates, regelmäßige Backups, sichere Passwörter sowie klare Zugriffsrechte. Wichtig ist außerdem die Schulung des Teams, damit typische Einfallstore wie Phishing schneller erkannt werden. Die KBV stellt dafür Übersicht, Beispielmaßnahmen und eine Schritt-für-Schritt-Checkliste bereit. [Quelle]

    Ein praktischer Tipp der KBV: Erfassen Sie Ihre IT-Komponenten geordnet und visualisieren Sie Ihr Netz in einem einfachen Netzplan. Das schafft Überblick, macht Abhängigkeiten sichtbar und hilft, Maßnahmen sinnvoll zu priorisieren.

    Neue Vorgaben der IT-Sicherheitsrichtlinie

    Die IT-Sicherheitsrichtlinie der KBV wurde 2025 überarbeitet. Neu ist unter anderem die verbindliche Sensibilisierung und regelmäßige Schulung des Praxispersonals. Auch der Umgang mit externen Dienstleistern wird konkretisiert. Datensicherungen benötigen eine klar benannte Verantwortlichkeit und es soll regelmäßig geprüft werden, ob Backups tatsächlich wiederherstellbar sind. Updates müssen zeitnah eingespielt werden. Systeme ohne Support sind abzulösen oder strikt vom restlichen Netz zu trennen. Die neuen Anforderungen sind spätestens ab 1. Oktober 2025 umzusetzen. [Quelle]

    Ein Beispiel für die Relevanz von Updates: Der reguläre Support für Windows 10 endet am 14. Oktober 2025. Danach gibt es keine Sicherheitsupdates mehr, weshalb ein Weiterbetrieb ohne zusätzliche Maßnahmen ein hohes Risiko darstellt.

    So gehen Praxen strukturiert vor

    Die KBV empfiehlt, den Einstieg über eine kurze Standortbestimmung zu wählen und danach systematisch umzusetzen. Nutzen Sie dazu die Checkliste im Serviceheft IT-Sicherheit. Die Schritte im Kern: Praxistyp festlegen, alle IT-Komponenten listen, Team einbinden, konkrete Maßnahmen bestimmen, optional einen zertifizierten IT-Dienstleister hinzuziehen, dann konsequent starten.

    Konkrete Hebel, die sofort wirken

    • Firewall prüfen und restriktiv konfigurieren: Ein- und ausgehende Verbindungen sollten nur so zugelassen werden, wie es fachlich nötig ist. Segmentieren Sie bei Bedarf besonders schützenswerte Systeme in eigene Netzbereiche.
    • Passwörter vereinheitlichen, stärken und per Multifaktor absichern: Ein lokaler Passwortmanager mit verschlüsselter Datenbank erleichtert die Einhaltung.
    • Virenschutz aktuell halten und E-Mail-Anhänge standardmäßig prüfen lassen
    • Patch-Routine etablieren: Updates zeitnah, EOL-Systeme ersetzen oder isolieren
    • Backup-Konzept mit Verantwortlichen, Turnus und regelmäßigen Restore-Tests definieren
    • Team schulen! Phishing-Erkennung, Umgang mit Spam und sicherer Dateiaustausch gehören in jede Praxisregelung

    Warum klassischer Virenschutz nicht mehr reicht

    Signaturbasierte Scanner erkennen primär bekannte Muster. Moderne Angriffe nutzen unbekannte Schwachstellen, verhalten sich unauffällig und tarnen sich als legitime Prozesse. Hier punkten Lösungen, die Prozesse in Echtzeit überwachen und verdächtiges Verhalten automatisch stoppen.

    CGM ENDPOINT 360° kombiniert klassischen Virenschutz mit Endpoint Detection and Response. Anwendungen und Prozesse auf PCs und Servern werden laufend beobachtet, Risiken werden per Verhaltensanalyse erkannt und blockiert. Optionales Patch-Management unterstützt dabei, Schwachstellen in Betriebssystemen und Drittsoftware zentral zu schließen. Das reduziert Angriffsflächen und zahlt direkt auf die in der Richtlinie geforderten Maßnahmen ein.

    Doppelt abgesichert im Praxisnetz

    In der Praxis bewährt sich die Kombination aus Netzwerkschutz und Endpoint-Schutz. Eine professionell konfigurierte Firewall am Netzübergang und eine EDR-gestützte Endpoint-Absicherung bilden zusammen eine belastbare Verteidigungslinie. So entsprechen Sie den Mindestanforderungen und erhöhen zugleich die Resilienz gegenüber neuen Angriffsmustern.

    Fazit

    IT-Sicherheit ist kein einmaliges Projekt, sondern Routinearbeit. Wer die KBV-Checklisten nutzt, Verantwortlichkeiten klärt und Technik sowie Team fortlaufend mitnimmt, senkt Risiken spürbar. Mit modernen Endpunktschutzlösungen und klaren Prozessen bleibt Ihre Praxis handlungsfähig und Patientendaten bleiben geschützt.

  • Reibungslose Umstellung auf Windows 11 – mit verlässlicher Unterstützung durch die LCE

    Reibungslose Umstellung auf Windows 11 – mit verlässlicher Unterstützung durch die LCE

    Für die allgemeinmedizinische Praxis von Anett Seidel in Oberwiera stand die Umstellung auf Windows 11 an: eine Maßnahme, die viele medizinische Einrichtungen aktuell betrifft. Da der Support für Windows 10 auslief, war der Wechsel notwendig, um Sicherheit, Stabilität und die Kompatibilität mit Praxissoftware wie CGM TURBOMED weiterhin zu gewährleisten.

    Im Zuge dessen wurde die Praxis mit vier neuen Arbeitsplatzrechnern ausgestattet. „Der vereinbarte Termin wurde eingehalten, ebenso die kalkulierte Zeit. Die gesamte Umstellung verlief reibungslos“, berichtet Herr Seidel.

    Während der Einrichtung und Integration externer Programme sorgte die LCE, allen voran Herr Schlag gemeinsam mit dem Team in Koblenz für eine schnelle und lösungsorientierte Umsetzung. „Auch kleinere Probleme, die im Nachgang auftraten, konnten zügig per Fernwartung behoben werden. Insgesamt war es eine relativ entspannte Umstellung“, so Herr Seidel.

  • CGM TURBOMED für Frauenärzte: Das Facharztmodul Gynäkologie im Überblick

    CGM TURBOMED für Frauenärzte: Das Facharztmodul Gynäkologie im Überblick

    In der gynäkologischen Praxis zählt jeder Handgriff – ob bei Vorsorgeuntersuchungen, Schwangerschaftsbetreuung oder Befunddokumentation. Damit Sie sich voll auf Ihre Patientinnen konzentrieren können, bietet CGM TURBOMED die passende digitale Unterstützung. Besonders das Facharztmodul Gynäkologie wurde speziell für den Praxisalltag von Frauenärztinnen und Frauenärzten entwickelt.

    Alle Fachbereiche im Blick dank klarer Struktur

    Das Modul fasst die zentralen Aufgabenbereiche einer gynäkologischen Praxis übersichtlich zusammen:

    • Krebsvorsorge

    • Mutterschaftsvorsorge

    • Allgemeine Anamnese

    • Befundung

    Über die intuitiven Menüs finden Sie schnell die passende Maske – ohne langes Suchen. Das spart Zeit und sorgt für reibungslose Abläufe im Praxisalltag.

    Ultraschall leicht dokumentiert

    Für die Ultraschalluntersuchungen stehen spezielle Dokumentationsmasken bereit. Vorgegebene Normbefunde beschleunigen die Eingabe und sichern eine einheitliche Dokumentation. Zudem können Sonografiebilder direkt mit dem Befund verknüpft werden – für mehr Nachvollziehbarkeit und weniger Papier.

    Komfortable Mutterschaftsvorsorge

    Mit dem elektronischen Mutterpass und den speziellen Ultraschallmasken für die Mutterschutzvorsorge behalten Sie alle relevanten Daten im Blick. Der Wechsel zwischen Dokumentation, Terminvergabe und Abrechnung gelingt nahtlos ohne Systembruch.

    Schnelle IGeL-Abrechnung inklusive

    Die integrierte Komplexsteuerung erleichtert die Abrechnung individueller Gesundheitsleistungen (IGeL). Rechnungen lassen sich direkt aus dem Befund heraus erstellen: komfortabel, korrekt und ohne zusätzlichen Aufwand.

    Zytologie und Qualitätssicherung im Griff

    Falls Sie die Zytologie in der Praxis selbst durchführen, profitieren Sie von der integrierten Zyto-Jahresstatistik. Diese wird automatisch erzeugt und kann am Jahresende direkt für die KV-Qualitätssicherung genutzt werden – ein echter Zeitgewinn.

    Ihr Vorteil: Spezialisierte Software für spezialisierte Medizin

    Mit dem Facharztmodul Gynäkologie nutzen Sie alle Vorteile von CGM TURBOMED – kombiniert mit praxisnahen Erweiterungen, die speziell auf Ihr Fachgebiet zugeschnitten sind:

    • Effiziente Arbeitsabläufe durch vorkonfigurierte Masken und Normbefunde

    • Reibungslose Dokumentation und Abrechnung

    • Geringerer Verwaltungsaufwand, mehr Zeit für Ihre Patientinnen

    Fazit

    Wer in der Frauenheilkunde arbeitet, braucht eine Software, die die Komplexität des Fachs versteht. Mit CGM TURBOMED und dem Facharztmodul Gynäkologie gelingt genau das: strukturierte Prozesse, einfache Dokumentation und mehr Sicherheit in der täglichen Arbeit.

    Möchten Sie mehr über den Einsatz von TURBOMED in Ihrer gynäkologischen Praxis erfahren? Dann buchen Sie jetzt einen unverbindlichen Beratungstermin.